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  • »Tonkopfgau« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 27. November 2018, 12:26

Hallo aus Mülheim

Hallo an alle Bandmaschinen Enthusiasten,

aus einem Nachlass habe ich ein Uher Variocord 263 erhalten. Das Gerät ist in einem guten Zustand und nach einer kurzen Reinigung von Gehäuse und Tonköpfen funktioniert es inzwischen einwandfrei. Zuerst mußte ich allerdings mühsam herausfinden, daß das Gerät erst funktioniert, wenn ein Band eingelegt ist. X(


Tonbandmaschinen haben mich schon immer fasziniert. Früher hatte ich mal ein Phillips, weis aber den Typ nicht mehr. Dabei waren auch etliche Bänder, die allerdings wie das Variocord aus ca. 1973 sind. Ich hoffe das schmälert die Qualität der Bänder nicht.
Ich möchte nun Musik-CDs auf die Tonbänder überspielen. Wenn ich mich im Internet richtig informiert habe, sollte das mit einen 5-poligen DIN-Stecker auf 4 Cinch-Anschlüsse funktionieren.


Ich bin gespannt, wo mich das Thema hinführt:
ein paar Zusatzlautsprecher ist wegen der Klangqualität schon obligatorisch. Vielleicht noch einen Verstärker oder Receiver?
Mal sehen.


Lieben Gruß
Achim

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2

Dienstag, 27. November 2018, 13:41

Ich möchte nun Musik-CDs auf die Tonbänder überspielen. Wenn ich mich im Internet richtig informiert habe, sollte das mit einen 5-poligen DIN-Stecker auf 4 Cinch-Anschlüsse funktionieren.

Wenn ich die Service-Unterlagen und den Schaltplan richtig verstehe, bräuchtest du zur Verbindung mit Cinchanschlüsen zwei 5-polige DIN-Stecker, die jeweils auf zwei Cinchanschlüsse führen:

Die Anschlussbuchse "Radio" liefert an Pin 3+5 genügend Ausgangsspannung, ihre Eingänge (Pin 2+4) würden jedoch hoffnungslos übersteuert, weil sie viel zu empfindlich sind (min. 1,2mV, max. 600mV).

Hier ist die "Phono"-Anschlussbuchse besser geeignet.
Die Eingänge des Variocord liegen hier ebenfalls an PIN 3+5 (min. 80 bzw. 100 mV, max. 7 bzw. 25 V).


Grüße, Peter

  • »Tonkopfgau« ist der Autor dieses Themas

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3

Dienstag, 27. November 2018, 14:27

Vielen Dank für die wichtige Info Peter.
Als absoluter Elektronikdepp wäre ich mal wieder
hoffnungslos überfordert verzweifelt.

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4

Mittwoch, 28. November 2018, 07:04



Die Anschlussbuchse "Radio" liefert an Pin 3+5 genügend Ausgangsspannung, ihre Eingänge (Pin 2+4) würden jedoch hoffnungslos übersteuert, weil sie viel zu empfindlich sind (min. 1,2mV, max. 600mV).

Hier ist die "Phono"-Anschlussbuchse besser geeignet.
Die Eingänge des Variocord liegen hier ebenfalls an PIN 3+5 (min. 80 bzw. 100 mV, max. 7 bzw. 25 V).


Grüße, Peter


Das sollte PIN 1&4 heißen. PIN 2 war bzw. ist doch Masse.......
Gruß
Manfred

2 x Grundig TS 1000. Jeweils wahlweise als 2Spur, 4Spur oder Autoreverse. Beide mit Dolby, drahtloser Fernbedienung, mit Op-Amp Ausgang zur Impedanz und Pegelanpassung und jetzt neu....die VU Meter zeigen Hinterband an. Tägliche Verwendung: Grundig SXV 6000, Grundig ST 6000, CF5500-2,TS 1000, Grundig A5000 und Dual 731Q an Canton Plus E Subwoofer. Werkstatt: Grundig V 5000, T6500 und Revox B77/HS. Im Esszimmer: Grundig V5000, T5000, CF 5500 und Grundig CF 5500-2./size]

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5

Mittwoch, 28. November 2018, 08:06

Das sollte PIN 1&4 heißen. PIN 2 war bzw. ist doch Masse.......

Natürlich, Danke für die Klärung!
An solchen Kleinigkeiten merke ich, dass ich langsam alt werde :whistling:

Als Eselsbrücke beim Löten nutze ich seit jeher: Bei der DIN-Kombinationsbuche für Aufnahme und Wiedergabe sind die beiden "linken" Stifte für Aufnahme, die "rechten" für Wiedergabe (jeweils auf die Lötseite der Steckerstifte gesehen).
Die äußerst liegenden Stifte (1+3) sind jeweils für den linken Kanal zuständig, der mittlere Pin (2) ist Masse.
Ursprünglich (zu Monozeiten) waren die DIN-Steckverbindungen nur dreipolig.
Für Stereo wurden die Stifte 4+5 für den rechten Kanal zwischen die bereits vorhandenen gequetscht, daher die etwas eigenwillige Nummerierungsreihenfolge.

Um alle Klarheiten zu beseitigen, hier der drei- und fünfpolige Steckverbinder nebeneinander (Sicht auf die Lötseite der Steckerstifte):



Grüße, Peter