Sie sind nicht angemeldet.

31

Donnerstag, 10. Juli 2014, 01:52

Um mal wieder zum Thema zurückzukommen, an zwei Liedern beiße ich mir seit geraumer Zeit die Zähne aus. Das erste ist eine der zahllosen Versionen des amerikanischen Folksongs "Hangman" oder "Gallows Tree"/"Gallows Pole", nur vom wem?!? Der Text entspricht am ehesten der Version von Odetta, stilistisch und stimmlich ist es aber näher an Peter, Paul & Mary. Ich war ja immer versucht, auf Esther & Abi Ofarim zu tippen, aber von denen scheint es nicht zu sein
https://www.dropbox.com/s/d7o9s3ekfxsgpkt/Hangman.mp3

Das zweite ist ein Instrumentalstück völlig unbekannter Herkunft, ich würde am ehesten auf Filmmusik tippen.
https://www.dropbox.com/s/j116kru91hzb2k…nstrumental.mp3

Zeitlich sind beide gleich, spätestens etwa 1967, können aber natürlich älter sein.

Vielen Dank für jegliche Hilfe!

32

Samstag, 12. Juli 2014, 22:31

"Hangman" wird von den "Jack's Angels" gesungen.
Befindet sich auf der LP "Believe In A World" aus 1967, B-Seite Track 4.

Das Instrumentalstück heißt "Magic Land" aus dem Jahre 1966 und wird von "Elena" einer Kunstpfeiferin, mit bürgerlichem Namen Rica Corell-Seyfferth, interpretiert.
Das Begleit-Orchester ist das "Orchester Frank Valdor".
Frank Valdor (mit bürgerlichem Namen Dieter Klaus) war auch für Arrangement und Komposition verantwortlich.
LG
Bei den nächsten Wahlen wähle ich die NSA, denn die sind die einzigen die sich um mich kümmern.

33

Sonntag, 13. Juli 2014, 00:48

"Hangman" wird von den "Jack's Angels" gesungen.
Befindet sich auf der LP "Believe In A World" aus 1967, B-Seite Track 4.

Das Instrumentalstück heißt "Magic Land" aus dem Jahre 1966 und wird von "Elena" einer Kunstpfeiferin, mit bürgerlichem Namen Rica Corell-Seyfferth, interpretiert.
Das Begleit-Orchester ist das "Orchester Frank Valdor".
Frank Valdor (mit bürgerlichem Namen Dieter Klaus) war auch für Arrangement und Komposition verantwortlich.
LG

Waaaaahnsinn, du bist eine Fundgrube an Information!!! Wie machst du das?!?

Schaut so aus als müsste ich mir die irgendwo als Vinyl kaufen wenn ich sie in besserer Qualität möchte. Vorausgesetzt ich finde sie überhaupt.

34

Sonntag, 13. Juli 2014, 06:59

Leider habe ich gestern Abend einen Fehler gemacht und um eine Zeile geirrt:
Der Titel von Elena heißt richtigerweise "Silent Love" und ist schon aus dem Jahre 1965!
Sorry!
LG
Bei den nächsten Wahlen wähle ich die NSA, denn die sind die einzigen die sich um mich kümmern.

35

Sonntag, 13. Juli 2014, 12:50

Leider habe ich gestern Abend einen Fehler gemacht und um eine Zeile geirrt:
Der Titel von Elena heißt richtigerweise "Silent Love" und ist schon aus dem Jahre 1965!
Sorry!
LG

Gut, dass ich noch nichts gekauft habe! Mal sehen ob sich irgendwann was in meine Preisregionen verirrt

Ich hab deinen Wunsch übrigens nicht vergessen, habe nur technische Probleme damit!

36

Sonntag, 13. Juli 2014, 16:14

Den genannten Elena-Titel könnte ich Dir gerne elektronisch zur Verfügung stellen.
LG
Bei den nächsten Wahlen wähle ich die NSA, denn die sind die einzigen die sich um mich kümmern.

37

Dienstag, 7. April 2015, 00:12

Mittlerweile habe ich die traurigen Reste meines Gerätes (wobei ich mir absolut nicht sicher bin, ob das ein RK3 oder RK4 war, ich finde keine Unterschiede außer dem Baujahr) vollständig zerlegt und alle nicht brauchbaren Teile entsorgt, besonders die Chassisgrundplatte. Aufgehoben habe ich die Röhren, den Rahmen mit den Buchsen und Reglern (solche obskuren Potentiometer kann man sicher irgendwann brauchen), diverse Schrauben und die Andruckrolle (mehr aus Nostalgie).

Die Schwungmasse war bei Licht besehen für ein Spulengerät äußerst mickrig und klingt bei leichtester Berührung wie eine Glocke, ein ekelhaft schriller Ton! Das untere Lager war auch recht minimalistisch gehalten, ein simples Dornlager mit Unmengen Schmierfett. Kurios ist die Tonwelle mit riesigem Durchmesser ebenso wie der Zählwerksriemen, der vom Durchmesser und von der Länge eher an den O-Ring eines alten 100er-Polokal-Abflussrohrs erinnert.

Die Härte im wahrsten Sinne des Wortes war allerdings der an allen Gleitstellen benützte Schmierstoff. Dieses einstige Fett war dermaßen verharzt, dass es nicht nur zäh, sondern fast schwarz und glashart war! Erinnerte mehr an Bernstein als an Schmierfett.

Und trotzdem muss ich mir Mühe geben, meinen Klickfinger zurückzuhalten... hab mich vorhin nach den Versandkosten für ein RK3 erkundigt. Einfach nur aus Nostalgie.

38

Dienstag, 7. April 2015, 17:40

Mir kommt es vor, als hätte da ein Hobbybastler ...

Noch nochmaligem Blick in die Unterlagen, die ich mit meinem Robuk erhielt, erschient mir meine frühere Aussage gar nicht mehr so abwegig, denn ich sehe, daß das Robuk auch als Bausatz erhältlich war. Vielleicht habe ich der Firma Robuk Unrecht getan und mein Exemplar wurde wirklich von einem Bastler etwas schräg zusammengesetzt.

Gruß
TSF

39

Dienstag, 7. April 2015, 19:37

Mir kommt es vor, als hätte da ein Hobbybastler ...

Noch nochmaligem Blick in die Unterlagen, die ich mit meinem Robuk erhielt, erschient mir meine frühere Aussage gar nicht mehr so abwegig, denn ich sehe, daß das Robuk auch als Bausatz erhältlich war. Vielleicht habe ich der Firma Robuk Unrecht getan und mein Exemplar wurde wirklich von einem Bastler etwas schräg zusammengesetzt.

Gruß
TSF

Völlig ausschließen würde ich das nicht. Was ich jetzt an meinem Chassis zerlegt habe war sehr simpel gestrickt und unübersehbar billig, aber nicht wirklich katastrophal. Verglichen mit tragbaren Geräten aus Italien in den 60ern und 70ern sogar recht robust. Ein Castelli S3000... DAS ist billig und leicht zusammengestückelt!

Allerdings war Robuk eindeutig eine Bastelklitsche, in einem britischen Forum war die Rede von einem Londoner Hinterhof und einer guten Handvoll Mitarbeiter! Wenn man das mit Grundig oder anderen Großherstellern vergleicht...