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1

Sonntag, 18. März 2007, 18:53

Hallo in die Runde

Bin seit ein paar Wochen stolzer Besitzer eines A/D Wandlers von Edirol UA-1EX.

Der funktioniert soweit ganz gut, obwohl ich bis dato nur Standardauflösung hinbekommen habe. Was mir vielmehr die Sorgenfalten auf die Stirn treibt ist die Frage wie lange soll das Teil halten. So ganz vertrauensvoll sieht die Konstruktion ja nicht aus und von Edirol hätte ich etwas mehr Standing in der Qualität erwartet. Gerade was die Poties betrifft. Trage mich schon mit dem Gedanken, die Schaltung in ein Alu-Gehäuse zu überführen und dem Teil dann vernünftige Poties zu spendieren. Wie sieht eure Erfahrung aus ? Welche A/D Wandler nutzt ihr um Audio-Signale auf den PC zu bannen oder auch für die andere Richtung?

VG
Michael

@Admin: Sorry, der Titel sollte eigentlich sein "Welche A/D bzw. D/A Wandler benutzt ihr ?" Da war der Finger wieder zu schnell am "Abzug" bzw. ne Messagebox dazwischen. Vielleicht könnt ihr das gelegentlich im "Vorbeiflug" berichtigen. Komme leider nicht mehr drann. Vielen Dank vorab!

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2

Sonntag, 18. März 2007, 20:18

Für die schlappen Signale von Konsumertonbandgeräten, welche meist Signale aus dem Radio, Schallplatte und evt. noch CD konservieren, tut's doch dicke eine etwas bessere Soundkarte.

Bei mir ist es eine Terratec EWX96/24, also ein etwas betagtes Objekt.
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

3

Sonntag, 18. März 2007, 20:27

Hallo

Mit den Standard-Soundkarten hatte ich immer Pegelprobleme. Sowohl im PC als auch im Notebook. Bei meiner Radio und TV Karte sind es die Klinkenstecker die ich von Zeit zu Zeit drehen muss, da Buchsen offensichtlich oxidieren. Desweiteren hört man im Hintergrund immer noch Reste der digitalen Signale, besonders, wenn man die Maus bewegt. Deshalb habe ich mich (und auch wegen meiner Notebooks) für eine externe Lösung entschieden. Edirol schien da einen gewissen Namen zu haben ?!? Jetzt will ich mich mal weiter umsehen, was so gut und nicht übermäßig teuer ist.

VG
Michael

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4

Sonntag, 18. März 2007, 20:41

An der Terratec sind ausschliesslich normale Cinch - Buchsen und jeweils ein optischer Digitaleingang sowie Digitalausgang, anderweitige Störsignale sind hier an meinem Rechner nicht zu vermerken.

Aber siehe selbst was eine PCI Steckkarte als Ruhepegel ausgibt:





Das sollte von einem Konsumertonbandgerät oder einem Plattenspieler als Eingangsquelle locker für eine ordentliche Digitalisierung ausreichen.
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

hanns-d.pizonka

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5

Montag, 19. März 2007, 02:08

Hallo Michael und alle Mitleser,

bei Roland (Japan) werden die Direktiven für den Vertrieb von EDIROL wohl weltweit nicht immer zweckmässig festgelegt. Denn die Edirol-Seite in deutscher Sprache zu finden, das hat mich mehrere Minuten Zeit gekostet - und den Weg dahin auf der englischen Seite von Roland/Edirol zufinden, dann zu sehen, die Deutsche Editol-Seite wird in Italien geführt, das ist schon stark. Die Darstellung vom Edirol-Programm ist nach meiner Auffassung mindestens ebenso schwach. Für Informationen in Sachen Preis und Aktualität empfiehlt es sich wie immer über den Grossen Teich zu springen. Am besten zu einem der grossen Musikintrumenten/Geräte-Versender wie:

http://www.sweetwater.com/store/manufacturer/Edirol

die die deutsche Edirol-Seite:

http://www.edirol.it/europe/pages.asp?p=featured&id=18&la=DE

Dann kannst Du feststellen, das von Dir gekaufte Gerät (chen?) gehört zur Bulkware und liegt gut unter hundert Euro und für die Erfüllung Deiner Wünsche hättest Du/müsstest Du? etwa das dreifache an Geld ausgeben. Also mechanischer Umbau? Wenn Du über 44,1 kHz-Sampling-Frequenz nicht hinauskommst, dann denke bitte an die Latenz-Zeit und an die bekannte "Full-Duplex-Un-Fähigkeit", die deswegen meist vorhanden sind. Vielleicht wäre der UA-25 doch das richtige Gerät für Dich? Ich tendiere zum R-1 als mögliche Anschaffung. Aber leider ist aus meiner Sicht auch dieses Jahr noch alles im Fluss.

MFG
H A N N S -D.


edit: LINK nachgetragen

6

Montag, 19. März 2007, 08:02

Ich verwende in den grossen Rechnern RME Karten der Digi96 Serie. In den kleinen Macs Emagic Audiowerk 2 und im Win98 Rechner eine Karte mit cmi Chipsatz und S/P-DIF. Als A/D Wandler habe ich Behringer SRC2496 (Kann ich sehr empfehlen.) Und Midiman flying cow.
Da ich ältere Software und ältere Rechner einsätze passt das gut zusammen.
Nur die Digi96 und der Behringer Wandler können hohe Abtastraten. Ich setze die aber eh nie ein, weil das kein Mensch braucht. Der Weltstandard ist 44,1kHz / 16Bit und den setze ich auch ausschlieslich ein.

7

Montag, 19. März 2007, 20:46

Hallo in die Runde, danke schon mal für Eure Tipps!

Mit dem UA-25 habe ich seinerzeit auch geliebäugelt, aber er war kaum unter 200 Euro zu bekommen und gebraucht wollte ich das Teil nicht, da ich mich damit noch nicht auskenne. Zumindest hat er ja aschon mal ein Alu-Gehäuse. Ich glaube ich habe irgendwo noch ein Alu-Verstärkergehäuse in den üblichen HIFI-Gerätemaßen. Wenns mich packen sollte ... kommt der UA-1 da rein (Damit er zur Anlage passt. Derzeit ist er mit Klettband auf dem Verstärker angebracht.)

Der Tipp von Matthias mit dem Beringer SRC2496 geht schon sehr stark in die Richtung wie ich mir sowas vorstelle und mit 129 Euro bis 139 Euro sicher ok. Den werde ich mal auf meinen Oster-Wunschzettel setzen. Wie sind die Potis ? Machen die den Eindruck die kommenden Jahre gut überstehen zu können ?

Die Idee mit dem Audio-Analyser mal das Eigengeräuschverhalten zu messen ist eine gute Idee. Ich denke die elektronischen Werte dürften ja ohnehin ok sein. Aber mal zum Vergleich nicht schlecht.

VG
Michael

8

Montag, 19. März 2007, 21:59

Zitat

GXNet postete
Wie sind die Potis ? Machen die den Eindruck die kommenden Jahre gut überstehen zu können ?
Man hörte früher ab und an von Montagsgeräten bei Behringer aber ich hatte noch keine Probleme mit dem Gerät. Es sind sogar rastende Potis drin.

9

Freitag, 30. März 2007, 17:29

Hallo in die Runde

Der Osterhase war bei mir schon da und hat ein Behringer SRC2496 da gelassen. Ok, auf XLR - Chinch-Adapter war ich ja schon gefasst. Die sind bereits geordert.

Aber wo ist die USB-Schnittstelle für mein Notebook ???? ;-)

VG
Michael

hanns-d.pizonka

unregistriert

10

Freitag, 30. März 2007, 19:19

Aber, aber...
Michael...tz,tz... wenn Du in der Bedienungsanleitung den lächelnden Uli Behringer direkt am Anfang siehst, die schönen Worte Lieber Kunde liest, dann bist Du mit Deiner Neuerwerbung bei ihm zwar richtig, wenn Du dann noch Samplingsfrequenzen wandeln willst und an die Verarbeitung Deiner digitalen Datenströme mit einem passenden Programm vornehmen möchtest, tja, dann hast Du bei der Suche nach einer USB-Schnittstelle an diesem SRC2496 wohl die falsche Wahl getroffen. Schnell zurück mit dem Gerät (wo immer es her stammt) und auf zu M-Audio. Mach Dich erst mal bei dem Herrn Thomann.de kundig und stell uns/mir endlich Deine Wünsche vor: Was willst Du den anstellen? Dass Du bei Behringer glücklich wirst, daran zweifle ich.

Also, was willst Du machen?

Digitale jitterfreie (null Picosekunden! Versatz) Grüsse
H A N N S -D.

11

Freitag, 30. März 2007, 21:02

Hallo Hanns

Das mit der USB-Schnittstelle war nicht so ganz ernst gemeint. Ich habe einfach nicht damit gerechnet, dass ein A/D-D/A Wandler keine typische PC-Schnittstelle hat. (Muss wohl noch viel Lehrgeld zahlen) Immerhin hat das Teil eine RCA und eine optische Schnittstelle. Beides habe ich auch an meiner Soundkarte, zumindest sehe ich von hinten am PC das entsprechende Slotblech. Auch mein(e) Akai CD-Player haben einen optischen Ausgang. (Muss mir noch die Kabel beschaffen) Tja, dem Uli Behringer möchte ich ins Stammbuch schreiben, dass eine USB bzw. eine LAN-Schnittstelle seine Vertriebschancen dramatisch erhöhen dürften. Denn die Möglichkeiten mit diesem Gerät scheinen nicht schlecht zu sein.

Deine Anspielung auf das Vorwort hat es übrigens gut getroffen. Sowas habe ich in einer Bedienungsanleitung noch nie gelesen. Das habe ich mir dann erst mal genüsslich durchgelesen. Sehr lesenswert für Produktleute!

Um deine letzte Frage zu beantworten: Ich will eigentlich nur von Analog nach Digital und zurück wandeln ;-) Aber im Ernst: Bandmaschine, Phono, Kassette auf den Computer und im Falle von Bandmaschine und Kassette auch wieder zurück. Dafür suchte ich nach einer professionellen bzw. stabilen Hardware.

Beim Lesen der Anleitung wurde mir dann schnell klar, dass das Gerät mehr für das Kopieren und Konvertieren diverser digitaler Normen zwischen digitaler Audio-H/W gedacht ist. Da ist auch von der Abschaltung einer Kopierschutzinformation die Rede. Gab es da nicht kürzlich ein Urteil, was viele H/W-Hersteller in der EU dazu brachte Kopierschutzverfahren zu "respektieren" ;-)

Ich denke auch, dass es das Gerät in meinem Fall nicht voll getroffen hat. Aber ich werde es mal damit versuchen, wenn ich alle Kabel zusammen habe.

Uli Behringer könnte doch mal über einen Adapter der optischen Schnittstelle zu USB nachdenken. Das dürfte kein großer Entwicklungsaufwand sein und mit Standardkomponenten zu erschlagen sein. Wenn er das kleine Platinchen dann in den SRC 2496 integriert, dürfte er damit einen großen Markt finden. Natürlich müßte noch ein Treiber für den PC her.

VG
Michael

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12

Freitag, 30. März 2007, 22:00

Zitat

GXNet postete
Das mit der USB-Schnittstelle war nicht so ganz ernst gemeint. Ich habe einfach nicht damit gerechnet, dass eine A/D-D/A Wandler keine typische PC-Schnittstelle hat.
Hallo Michael,

das ist normal so, es ist ja keine USB Soundkarte. Auch bei RME wirst Du an einem einfachen AD/DA-Wandler keine PC-Schnittstelle finden. Wozu auch? ;-)
USB würde den SRC nur unnötig teuer machen und USB-Audio ist auch nicht besonders stressfrei.

Aber eine Frage hätte ich da an Dich: Ist der SRC mit seinen +16dBu bei 0dBfs nicht etwas laut an der HiFi-Anlage?


Gruß

96k

13

Freitag, 30. März 2007, 22:19

Hallo 96k

Eine USB-Soundkarte wollte ich ja auch nicht. Aber warum nicht auch USB-Schnittstellen an Studio-Equipment. Irgendwie sind das zwei Welten für sich. Ich bin halt in beiden zu Hause und ohne Berührungsängste. Deshalb könnte ich mir eben auch eine PC-Schnitstelle im 2496 vorstellen. Ich habe kürzlich sogar E-Gitarren mit USB-Anschluss gesehen. (www.conrad.de) Ich könnte mir auch eine USB an jedem HIFI Gerät vorstellen, obgleich ich bei Bandmaschinen eher die Erhaltung des Originals sehe. Die Fernsteuerung meiner GX-77 via PC-I/F steht auch auf meinem Programm. Suche noch ein LAN-I/F dafür. Die Software schreibe ich mir selbst. Bezüglich der Pegelfrage muss ich im Moment passen.

VG
Michael

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14

Freitag, 30. März 2007, 22:30

Zitat

GXNet postete
Hallo 96k

Aber warum nicht auch USB-Schnittstellen an Studio-Equipment.
Hallo Michael,

wenn schon dann bitte Feuerkabel.


Gruß

96k

15

Freitag, 30. März 2007, 22:38

Ok,

wenn ich zu Ostern einen Wunsch frei hätte, dann LAN 100 oder 1000 MBit/s und ne eigene IP Adresse für jedes Modul ;-) Per UDP frage ich dann: Hallo, seit ihr alle da ? Und per TCP/IP schicke ich dann meine Pakete durch die Anlage. Wenn mal eines später kommt, ist das nicht schlimm.

VG
Michael

16

Samstag, 5. Mai 2007, 21:34

Hallo in die Runde

Nun ist schon einige Zeit vergangen und nach dem ich alle Kabel beschafft habe, habe ich heute abend mal meinen SRC2496 in Betrieb genommen. Soweit scheint alles ok, auch die Pegel auf der analogen Seite stimmen und das Gerät macht einen überschaubaren Eindruck. Leider habe ich feststellen müssen, das die digitale (Toslink) SPDIF an meine nVidia nur ein Ausgang ist. Logischerweise bräuchte ich aber genau im PC einen digitalen Eingang. Ich habe mal so rumgegoogelt und auch einige 5.1 Karten mit I/O gefunden. Aber Souround usw. brauche ich nicht. Mir würde ein einfaches Interface schon genügen. Habt ihr da noch einen Tipp für mich ? Ich bräuchte sowohl eine PCI-Karte, als auch wenn möglich eine PCMCIA Karte für die Notebooks.

VG
Michael

17

Sonntag, 6. Mai 2007, 13:30

Hallo Michael
zuerst muss ich sagen das eine reine Soundkartenlösung für mich die bessere Wahl wäre, ich hatte schon Soundkarten von 10,- bis 1000,- Euro und funktioniert haben sie alle (besser als Onboard Lösungen). Ich kann mir auch nicht vorstellen das die externen AD Wandler in dieser Preisklasse besser sind als die der Soundkarten. Bei den Externen kosten ja Gehäuse, Netzteil usw. in der Produktion zusätzliches Geld.
Mit deiner Lösung verschlingt das Zubehör (Kabel, Adapter usw.) schon ein menge Geld.
Eine Soundkarte mit Digitalem i/o brauchst du sowieso und das macht die Geschichte irgendwie doppelt gemoppelt. Eine Karte (Interface) nur mit digitalen Ein und Ausgängen ohne den ganzen anderen Kram ist mir nicht bekannt.
Mal ein paar Beispiele, falls man auf Symmetrische Signalführung verzichten kann.
USB http://de.europe.creative.com/products/product.asp?category=1&subcategory=207&product=15911&nav=0
PCMCIA
http://de.europe.creative.com/products/product.asp?category=1&subcategory=205&product=10769&nav=0
Die nächsten beiden besitze ich zur Zeit selber
Als erstes die hier, bei dem Preis sind mir nach Jahren aussetzende Stecker und die überflüssigen Kanäle egal. Störgeräusche höre ich auch keine.
http://www.alternate.de/html/product/details.html?articleId=45354&showTechData=true
und die hier habe ich nur wegen der externen Konsole gewählt um nicht jedes Mal beim an und umstöpseln auf die Knie gehen zu müssen. Das Ding ist mittlerweile deutlich billiger zu haben.
http://de.europe.creative.com/products/product.asp?category=1&subcategory=669&product=14064&nav=0
und noch ein Bild von den hinteren Anschlüssen der Konsole.

Gruß Ulrich

18

Sonntag, 6. Mai 2007, 14:10

Hallo

gerade gegoogelt. Nur mal so zwischen durch zur Info:

http://www.beis.de/Elektronik/ADDA-USB/ADDA-USB.html#Daten/Leistung

Hallo Ulrich

Vielen Dank für die Links. Habe das gleich mal studiert. An eine zusätzliche Soundkarte habe ich auch schon gedacht und die on Board einfach disablen. Aber ich suche eigentlich einen Adapter o.ä. der es mit ermöglicht das digitale Signal direkt "auf die Platte zu bannen". Gewandelt habe ich es ja schon. Dazu die Frage: Wird das Signal von SPDIF in einer Soundkarte noch mal durch den AD/DA geschickt oder geht das direkt ? Zur Hintergrundinfo wegen der externen Lösung: Ich habe mehrere PCs im Einsatz u.a. auch einige Notebooks und einiges an analoger Technik. Der SC2496 war so als stabile H/W zur Anlage gedacht. Einen kleinen Edirol UA-1EX mit USB habe ich ebenfalls. Der ist recht nett und funktioniert prima. Nur ich traue ihm nicht zu dauerhaft zu überleben (Poties usw.) So etwas im Metallgehäuse mit anständigen Poties wäre es gewesen. Der SC2496 macht von der Hardware einen besseren Eindruck, einzig die Verbindung zum PC fehlt noch. Lichtleiter sind nicht schlecht und gefallen mir (obgleich ich davon keinen Dunst habe und sicher noch "Lehrgeld" bezahlen muss.) Also wäre ein einfacher Adapter um die Eingänge am PC zu erweitern das Beste. Beispielsweise auch TOSLINK auf USB I/O oder PCI auf TOSLINK I/O und/oder TOSLINK auf PCMCIA I/O.

VG
Michael

19

Sonntag, 6. Mai 2007, 15:13

Zitat

GXNet postete

Dazu die Frage: Wird das Signal von SPDIF in einer Soundkarte noch mal durch den AD/DA geschickt oder geht das direkt ?
Die Frage lässt sich wohl nicht so einfach beantworten.
Eine DA-AD Wandlung findet wohl nicht mehr statt, ob allerdings der Prozessor der Soundkarte noch irgendwas mit dem Signal macht ist wohl Software bzw. Treiber abhängig. Ich denke da zb. Pegel, Bittanzahl oder Bittratenwandlung.
Hierzu noch zwei Einstellbeispiele aus einem Treiber
Erstes Beispiel ohne Bitabgleich(s. entspr. Kästchen im Bild), das heißt es muss Ausgesteuert werden und es findet evtl. eine Bittratenwandlung statt.

Zweites Beispiel mit Bittabgleich, das heißt das Signal wird Bittgenau abgespeichert. (Ohne Aussteuerung des Pegels, Bittrate ist die des Originals)

Ulrich

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20

Montag, 11. Juni 2007, 11:04

Hallo

zum Thema AD/DA-Wandler kann ich soviel beisteuern:
Ich habe mit einer Terratec-Karte EWX24/96 angefangen und war eigentlich zufrieden, insb. da die Karte schon Chich statt der sonst üblichen Klinkenstecker hat.
Dann habe ich aber von einem Bekannten einen RME-ADI-2 getestet und der ist jetzt auch der aktuelle Stand. Neben den professionellen XLR-Anschlüssen und den genormten Pegeln sind es auch die Wandler-Eigenschaften, die mich überzeugt haben.
Der ADI-2 ist mit zwei Lichtwellenleiter über TOS-Link an die Terratec angeschlossen und die Karte selbst wird mit ASIO-Treibern betrieben, die, so weit ich mich auskenne mit dem Kernel-Streaming vergleichbar sind, also den eigehenden Bit-Strom vom Tos-Link Eingang ohne weitere Beeinflussung auf die Anwendungsebene bringen.
Die EWX soll die Samplefrequenz nicht ändern, aber einige Soundkarten, insb. die On-Board Lösungen sollen immer auf die intern verwendeten 48KHz umwandeln, was nicht unprobematisch ist.
Es wird in einigen Foren noch diskutiert, inwieweit auch die Wandlung der elektrischen Signale auf Lichtsignale und vis-versa eine Einfluss auf den Klang haben kann.

Ein externe Wandler läßt sich einfach besser handhaben, wenn man verschieden Geräte an den PC anschliessen will. Bei mir kommt noch hinzu, dass PC und die HiFi-Geräte weit auseinanderstehen und 5m Chinch-Kabel sind halt auch nicht jedermanns Sache. XLR-Break-Out Boxen sind möglicherweise eine Altenative, weiss derzeit aber nicht, ob es so etwas gibt.

Wenn man ein paar Neuronen mehr für den Wandler ausgeben will, sollte man vielleicht auch ins Kalkül ziehen, dass sowohl Hardware als auch Software ( Betriebssysteme und Anwendungssoftware) einem schnellen Wandel unterworfen sind, und nichts ist dann ärgerlicher wenn die alte Karte nicht mehr passt (PCI, PCI-X, PCI-Express und danach ????) es keine Treiber mehr für das neue BS gibt und ausgerechnet die Lieblingssoftware mit den Kartentreibern nicht funktioniert. Eine A-Dat oder TOS-Link Schnittstelle wird man sicherlich immer hinbekommen.

Interessant ist für mich noch, inwieweit die so hochgelobten BENCHMARK ADC / DAC-Geräte wirklich eine (hörbare) Verbesserung gegenüber dem ADI-2 darstellen.

Grüsse aus Oppenheim

Frank
2x A77 MKIV-2-Spur, B77 MKII-4-Spur
PR99 MKII, B710-MKII
AKAI-GX 265D

21

Dienstag, 5. Februar 2008, 14:29

ich begnüge mich mit dem Focusrite Saffire LE.
was meint das Forum, bin ich auf der richtigen Seite damit?!
gruss,smaiL>

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22

Donnerstag, 2. Februar 2017, 10:11

Könnte man nach fast 10 Jahren mal wieder Aktualisieren.

Bei mir werkelt aktuell ein


Behringer Xenyx 302 USB

Bin allerdings am überlegen ob ich mir mal ein Teil mit eigener Stromversorgung, also ohne USB-Versorgung, gönnen soll.

Der da täte mich interessieren.

http://www.hifi-regler.de/shop/hifi/d_a-…00007132-si.php

VG Martin

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Donnerstag, 2. Februar 2017, 13:56

Professionelle AD-Wandler haben ICs von Burr-Brown drin und wurden wieder in die damals üblichen großen Gehäuse gepackt, welche einfach weniger Jitter haben.

Ich nutze (nur noch selten) den Sony PCM 1630 mit Digital-MAZ DMR-2000.
»Magnetophonliebhaber« hat folgendes Bild angehängt:
  • Sony PCM 1630 ohne Frontdeckel.jpg

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Donnerstag, 2. Februar 2017, 15:17

Günstig zu haben ist aktuell das

U-Phoria UMC202HD. von behringer
"Audiophile 2x2, 24-Bit/192 kHz USB Audio Interface with MIDAS Mic Preampliers"

Es gleicht in der Ausstattung entsprechenden Interfaces anderer Hersteller, kostet jedoch deutlich weniger.
Hab ich Anfang Sept. 2016 für schlappe 66 € bei thomann bezogen.

MfG Kai

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25

Freitag, 3. Februar 2017, 18:15

Ja, 24/192 ist natürlich ein Aspekt. Aber auch Dinge wie externe Spannnungsversorgung. Die Texas Instrumentstochter Burr-Brown wird ja auch immer wieder genannt wenn es um hochwertige DAC geht. Über das Innenleben äußert sich Behringer wenig bis gar nicht.

Das Oelbachteil hat Burr-Brown drin. Ist halt immer die Frage ob man die 200 Flocken zusätzlich übern Tresen schieben soll.

VG Martin

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26

Samstag, 4. Februar 2017, 00:38

Über das Innenleben erfährst du heute bei keinem der Hersteller dieser für Musiker gedachten Interfaces etwas. Auffällig ist aber bei dem gefühlten halben bis dreiviertel Dutzend von Anbietern, daß sie alle das gleiche Spektrum an Geräte-Typen mit sehr ähnlichem Aussehen haben. Ich würde mich nicht wundern, wenn sie alle aus der gleichen chinesischen Fabrik kämen. BurrBrown ist ein Mythos, allerdings auch schon einige Jahrzehnte alt. Die Firma wurde von Texas Instruments geschluckt. Es gibt auch andere Hersteller hochwertiger AD/DA-Wandler. Ob es ein Problem mit der Betriebsspannung gibt, weiß man erst nach ausprobieren. Auf jeden Fall ist man mit einem externen USB-Interface aus dem "Störnebel" digitaler Ströme und Spannungen eines PC-Motherboards raus. Die tatsächlich im Interface für PreAmps vermutlich benutzten höheren Versorgungsspannungen werden aus den 5V/3,3V des USB-Interfaces erzeugt und können von deren etwaiger "Unruhe" im Prinzip gut entkoppelt werden. Es ist übrigens auch eine 48 V Phantomspannung für die Mikrofoneingänge verfügbar.

MfG Kai

27

Freitag, 12. Januar 2018, 19:23

Zitat von »kaimex«

U-Phoria UMC202HD. von behringer


Denkst Du das der AD Wandler in diesem Gerät messtechnisch besser ist, bzw. besser klingt als der AD Wandler in einem 16 Bit/48 kHz DAT Recorder, z.B. einem Tascam DA-20 oder einem Sony DAT aus den 90ern? Ich weiß, das ist kaum zu beantworten. Wahrscheinlich wird so ein Gerät bei der Digitalisierung von analogem Material (CC oder R2R) nicht einmal theoretische Vorteile bringen, oder? An hörbare Unterschiede aufgrund von z.B. 192 kHz glaube nicht nicht. :-)

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28

Freitag, 12. Januar 2018, 19:56

Die Frage kann ich dir nicht beantworten.
Ich erinnere mich aber, daß es hier eine kritische Stimme zu einem Behringer Wandler gab, bin aber nicht sicher, ob es sich genau um dieses Gerät handelte. Inzwischen haben einige Forianer wohl dieses Gerät gekauft und ich habe bisher keine weitere negative Äußerung dazu gelesen.
Aus professionellem Munde gab es kritische Äußerungen zu den Wandlern in den ersten DAT-Geräten und Erfahrungen, ab wann etwa die Wandler wirklich so gut waren, wie nominellen Daten suggerieren.
Nachdem mein Uher Royal 784S im vorigen Jahrhundert nicht mehr zufriedenstellend laufen wollte, hab ich eine Zeit lang den kleinen Casio DA-1 zum Aufnehmen von Musik aus dem Radio benutzt. Das war, obwohl das Gerät nur einen 14-Bit Wandler hatte, bereits qualitäts-mäßig ein großer Schritt nach vorn. Die Geräte mit echten 16 Bit waren mir damals zu teuer.
Die Ansprüche an so ein Gerät sind natürlich höher, wenn damit Live-Musik in der Original-Dynamik aufgenommen werden soll.
Ich gehe davon aus, daß die aktuellen "High-Density" Audio-Codecs, die in PCs und auch in in diesen Geräten benutzt werden, völlig ausreichen, um Musik von Analog-Medien zu digitalisieren.

MfG Kai

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29

Samstag, 13. Januar 2018, 12:10

Hallo Leute, bei mir spielt die Audiobox USB von Presonus.
Gruß, Jürgen
»olav246« hat folgendes Bild angehängt:
  • AudioBox_USB-02.png