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  • »garlock« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 31. Januar 2009, 00:16

Hallo ! ich möchte analog zum "Kassettenschätze" ein bisschen Technik zeigen und zwar Magnetköpfe aller Arten.

Ich beginne mal mit ein paar Canon Köpfen der linke (Hard Permalloy) fand verwendung bei UHER in der Kompaktanlage Miniport rechte (Sendust) wurde anscheinend bei ASC verbaut.



Zwei Ferritköpfe aus einer Kassettenkopierstation von Graff.



Autoreverskopf Hard Permalloy Canon.



Die ersten AKAI GX Köpfe links Wiedergabe rechts Aufnahme aus GXD-38-D.



GX Kopf Akai GX-75 / 95.



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mfg

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2

Samstag, 31. Januar 2009, 13:37

Hallo und erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum!

Mit Deiner Idee greifst Du eine alte Arbeit wieder neu auf, welche ich vor Jahren schon begonnen und eigentlich nie aus den Augen verloren habe.

http://www.thf-spotter.de/kopfgalerie.htm

Einfach ´mal über die Forensuche nach "Tonkopfgalerie" schauen, da ist schon viel geschrieben worden.

Dein Schwerpunkt scheint eher die Kassettentechnik zu sein. Das ergänzt sich prima.

Immer wieder kann man in verschiedenen Foren lesen: "benötige für das Gerät XXX einen Tonkopf, wer kann helfen?". Und wer von "uns" hat nicht den einen oder anderen in einer Kiste vorrätig und könnte helfen, wenn er die Köpfe identifizieren könnte?

Ich bin gespannt auf die Resonanz.

Gruß, Rainer
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3

Samstag, 31. Januar 2009, 15:20

Danke !

Hab mal reingeschaut da sind ja richtige Antiquitäten dabei wirklich schön.
Auch ich hab noch manche Methusalems dabei aber das muss noch abgelichtet werden.

Das mit der Identifizierung ist auch ein Anliegen von mir, gerade bei der Kassettentechnik gibts auch einige variationen die der ein oder andere noch kennt.

mfg

  • »garlock« ist der Autor dieses Themas

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4

Sonntag, 1. Februar 2009, 02:23

Es geht weiter !

Hier ein seltenes Exemplar von Woelke fand bei Uher Reportergeräten verwendung.



Drehbarer Autoreverse Kopf von Sony.



Unbekannter Kombikopf.



Tonkopf aus Siemens 3 Kopfdeck.



Tonkopf vollspur mit integriertem Löschkopf warscheinlich aus Diktiergerät oder Anrufbeantworter.



Canon Kopf warscheinlich Sendust Herkunft unbekannt.



Unbekannter Kopf villeicht kann jemand was mit der Aufschrift anfangen.



Drehbarer Autoreverse Kopf mit Löschkopf fand in diversen günstigen Doppelkassettendecks verwendung.



Kombikopf stammt aus einem Technics RS-616.



mfg

  • »garlock« ist der Autor dieses Themas

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5

Mittwoch, 18. Februar 2009, 00:41

Hier ein AKAI GX75/95 MKII Tonkopf mit separat einstellbarem Aufnahmekopf !











mfg

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6

Mittwoch, 18. Februar 2009, 19:18

Sehr schöne Fotos, die Deine Kamera da liefert! Und ich habe wieder etwas dazu gelernt, mit dem geteilten AKAI-Kopf.

Meine Befürchtung bezüglich der Resonanz auf dieses Thema scheint sich leider zu bestätigen: eher mäßig, leider! Es erscheint mir manchmal, dass die anderen Leser des Forums keinen Bedarf an derlei Informationen (mehr) haben.

Bitte lasse Dich nicht entmutigen, es gibt definitiv viele Leser, die täglich "passiv" im Forum unterwegs sind und Dir für die zur Verfügung gestellten Informationen dankbar sind.

Gruß, Rainer
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7

Donnerstag, 19. Februar 2009, 15:02

Danke für die schönen Fotos!

Speziell beim geteilten Akai Kopf sagen diese Bilder mehr als 1000 Worte ......

lG

Gunter

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8

Freitag, 20. Februar 2009, 13:35

Schön, dass sich doch noch jemand zu Wort gemeldet hat. Wie mir scheint, seid Ihr beide Spezialisten für die Akai-Decks.

Wenn ich das richtig verstehe, sind die geteilten Köpfe erst in den Mk.II-Versionen verbaut worden. Hat sich dieser Aufwand gelohnt, oder war das nur ein technischer Gag, um einen Fortschritt zu suggerieren? Was wollte und konnte man damit erreichen? Gab es das auch von anderen Herstellern?

Viele Grüße, Rainer
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9

Freitag, 20. Februar 2009, 15:49

Moin, moin.

Bevor hier Enttäuschung herbeigeredet wird.
Es wird wohl bemerkt. Auch mit Wohlwollen. Die meisten werden nur das Problem haben, daß ihre Köpfe montiert sind, aber trotzdem die Infos hier aufsaugen.

Mein Problem ist die Digicam. Ich wollte noch Bilder von dem "geeignet für ASC" - Kopf machen. Meiner hat auch keine schief eingeklebten Kernpakete.

Nun denn, dann müßt ihr mit schlechten Bildern Vorlieb nehmen.





Ich hatte diesen Kopf bei meinem Besuch bei Wolfgang mitgenommen. Er hat ja noch einen unbenutzten original ASC Kopf. Wir haben die Köpfe direkt miteinander verglichen. Ergebnis: absolut identisch, also Sendust.
Wenn ich bessere Bilder schaffe, wird ein entsprechend zusammengeschnittenes Foto, wo beide nebeneinander zu sehen sind, noch im ASC Thread eingestellt. Es steht ja noch die Frage "CANON" oder "Cannon" im Raum.

Viel Spaß, Arnulf.

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10

Freitag, 20. Februar 2009, 22:35

Freut mich das es doch noch ein paar Leute interessiert !

Ich kann bestätigen es ist Canon (CANON INC.) der Kamera Hersteller siehe Link:
http://translate.google.de/translate?hl=de&langpair=en|de&u=http://www.hotfrog.com.my/Companies/Canon-Electronics-Malaysia&prev=/translate_s%3Fhl%3Dde%26q%3Dcanon%2Belectronics%2Bmalaysia%26tq%3Dcanon%2Belectronics%2Bmalaysia%26sl%3Dde%26tl%3Den

Ich geh mal ins eingemachte hier ein AKAI Strip !






mfg

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11

Samstag, 21. Februar 2009, 03:32

@Rainer:

Ich habe mich vor einiger Zeit ziemlich geplagt ein Akai GX 95 MKI mit verklebtem Kopf präzise einzustellen --> fast unmöglich. Daher halte ich die getrennt einstellbaren Köpfe für sehr sinnvoll.

lG

Gunter

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12

Samstag, 21. Februar 2009, 15:04

Also normalerweise ist die Fertigungsquallität und Spurpräzision der AKAI Köpfe sehr hoch, ich habe noch keinem MKI Kopf mit nenneswerter Azimut Abweichung zwischen A und W Kopf gehabt.
Häufiger ist es der Fall das die Köpfe beschädigt oder verschlissen sind was eine Azimuteinstellung und Einmessung scheitern lässt.
Bei der diskreten Version ist der Aufnahmekopf separat einstellbar was klar ein Vorteil ist, aber auch da sind mir schon verschlissenen Exemplare untergekommen.
Bei der MKII version ist das Läppen einfacher da sich der diskrete Kopf komlett zerlegen lässt und mann die einzelnen Köpfe separat bearbeiten kann.

mfg

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13

Sonntag, 22. Februar 2009, 21:10

Interessant, ich dachte die GX Köpfe verschleißen nicht (normaler Betrieb vorausgesezt) und auch das Läppen stell ich mir bei diesem Material schwierig vor.
Im Übrigen finde ich diesen Faden höchst interessant. Habe von meinen Decks die Köpfe noch nicht ausgebaut und werde mich auch hüten es zu tun, wenn es nicht wirklich notwendig ist, daher kann ich derzeit wenig Informatives diesbezüglich beisteuern. Wenn man das notwendige Kalibrierwerkzeug nicht hat, ist der Wiedereinbau von Köpfen ein echter Auftrag.

Viele Grüße Lukas
Viele Grüße
Lukas

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14

Sonntag, 22. Februar 2009, 21:28

So, ich hab die Köpfe meines Alpine AL-85 mal im eingebauten Zustand fotografiert, mit der Kompaktkamera überblitzt man leider bei diesem Abstand leicht, dementsprechend sieht das Foto aus. Was man schön erkennen kann, ist jedoch der Padlifter, ähnlich dem der Nakamichis.Soll den Modulationsrauschabstand verbessern. Ob's viel bringt, ist eine andere Frage.



Viele Grüße
Lukas
Viele Grüße
Lukas

  • »garlock« ist der Autor dieses Themas

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15

Sonntag, 22. Februar 2009, 21:49

Ja auch die GX Köpfe verschleissen wenn auch nicht so schnell wie herkömmliche.

Musst deine Köpfe auch nicht ausbauen einfach Bilder der eingebauten Exemplare machen, das Bild ist echt gut geworden weiter so !

Das AL 85 ist ein echtes Sahnestück.

mfg

16

Montag, 23. Februar 2009, 00:23

Moin.

Bei Doppel Capstan Laufwerken ist der Andruckfilz überflüssig, da das Band ja "stramm" gehalten wird. Um unnötige Reibung zu verhindern ist man auf die Tape Pad Lifter gekommen.

Sony "Laseramorphous Head" aus der TC-K 7x0 Reihe.



Danach kamen ab TC-K 890 auch noch vier blaue kleine "Loctite" Punkte auf die Rundungen am Rand, die dann Tape Pad Lifter genannt wurden, obwohl sie nur etwas in den Filz reindrücken konnten. Außerdem hat sich das Fertigungsverfahren geändert (LFC-OCC).

Noch ein wohl älteres Modell eines YAMAHA Kombikopfes.



Er trägt die Bezeichnung GF-16.


Abgeschliffene AKAI GX Köpfe hab ich auch schon gehabt. Das passiert aber nur bei wahllosem Einsatz von "Schleifpapier" Bandmaterial. Bei ausschliesslicher Benutzung hochwertigem Materials halten die im Prinzip ewig.
Bei meiner AKAI Bandmaschine ist nach 23 Jahren noch nicht mal zu erkennen, daß sie überhaupt schon benutzt wurden. Allerdings läuft die nicht jeden Tag.

Ich will auch so gute "schlechte" Bilder, wie Lukas hinkriegen :-).

Erstmal, Arnulf.

17

Montag, 23. Februar 2009, 01:03

Hier noch ein Kopf (-schlitten) aus einem AKAI GXC 750 D



Man sieht, glaube ich, die vorhandenen Abnutzungsspuren. Der Vorbesitzer war Musiker und hat das Deck 6 Jahre lang mit Billig Bändern für Demo Tapes gefüttert.
Hat der Funktion allerdings keinen Abbruch getan.

So, daß wars erstmal, Arnulf.

  • »garlock« ist der Autor dieses Themas

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18

Montag, 23. Februar 2009, 20:18

Ein kleiner Tip einfach den Kopf auf ein weißes Blatt Papier legen dann gibts keine Reflektionen vom Blitz auf dem Kopfspiegel, das selbe bei Bildern vom Kasettenschacht einfach ein Blatt Papier vor die Wickeldorne legen.

@Araso
Den GF Kopf gab es ab anfang der 90er bis zuletzt einer der letzten ist der GF-37.

App. Verschleiss von AKAI Köpfen, besonders bei allzu exessiver Nutzung vom Musiksuchlauf leiden die Köpfe da dabei das Band mit ca. 20facher Geschwindigkeit am Kopf vorbeifliegt selbst ein Ferritkopf hält das nicht ewig durch.
Wer eingelaufene oder verschlissene Köpfe hat kann sich gerne an mich wenden !

mfg

19

Montag, 23. Februar 2009, 21:05

Ich bin zwar nicht gerade ein großer Cassetten (Deck) Fan, aber die Bilder liegen eh auf meiner Festplatte.
Eigentlich ist es die Entstehungsgeschichte meines Avatars.

Das fing mit einem einfachen Stereo A/W Kopf an



Dieser Kopf wurde von seiner Ummantelung befreit




Anschließend ein Querschnitt oberhalb der Kopfpakete



Der Teil des Kopfspaltes (das “U”) dient mir seit dem als Avatar

Hier noch einmal ein Größenvergleich



Gruß Ulrich

  • »garlock« ist der Autor dieses Themas

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20

Montag, 23. Februar 2009, 22:33

Sehr gut ! solche Einblicke sind Gold wert.

Hier ein Pioneer CT-757 Laufwerk.


Und ein AKAI GX-75 Laufwerk erste Serie zu erkennen am schwarzen Löschkopfgehäuse (Kunststoff) mit Halteblech und Kunststoffhalter.


Das ist die Letzte GX-75 Version zu erkennen am Druckgusshalter und Gehäuse für den Löschkopf.


Letztendlich die GX-75 MKII Version zu erkennen am diskreten Tonkopf und der weissen Keramikeinlage im Löschkopf.


mfg

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21

Montag, 23. Februar 2009, 23:28

So, hab noch mal in meiner Sammlung gekramt, was auch noch ein paar alte Bilder zum vorschein brachte. Insbesondere hab ich in meiner Schreibtischlade Köpfe eines Revox H11 Laufwerks (angeblich) gefunden. Habe ich mal vor Jahren in der Bucht ertaucht.



Hier noch einmal derselbe Kopf aus anderer Perspektive



Natürlich hat das Ding auch einen Löschkopf:



Diese Doppelspalt Ferrit Löschköpfe sehen sich schon alle verdammt ähnlich, könnte wetten, der ist baugleich mit dem AL-85 und Luxman K-03 (siehe unten).

Hier mal die Kopfbestückung aus meinem TEAC 8030S. Die Köpfe sehen denen des Revox doch ziemlich ähnlich:

.


Daß es zwischen Luxman und Alpine gewisse Ähnlichkeiten gab ist ja bekannt (Alpine baute so weit mir bekannt die Luxman Decks). Hier die Köpfe des Luxman K-03. Gleichen denen des AL-85 oben wie ein Ei dem anderen, allerdings hatten die Köpfe in den Servicemanuals andere Teilenummern (was nicht unbedingt heißt, daß sie nicht doch die gleichen sind). Was noch auffällt, ist das Fehlen des grünen Nippels unter den AW-Köpfen des Luxman. Das ist beim AL-85 ein Thermistor, regelt meines Wissens nach temperaturabhängig den Biasstrom:



Was vielleicht manche noch interessiert ist der Bandlauf über diese Köpfe.Habe bei der Einstellung des Bandlaufs ein paar Bilder gemacht, mit den neuen Digicams ist das ja keine besondere Kunst und manchmal sieht man im Bild mehr als mit bloßem Auge:



So, zum Schluß noch zwei Bilder eines Marantz SD 415 Doppeldecks mit Autoreverse. Garlock hat oben ja so eine Kopf schon mal gezeigt. Hier nun im eingebauten Zustand. Die Strukturen am Kopfspiegel sind keine Unebenheiten sondern Spiegelungen der Kassettenfachrückseite. Ganz interessant finde ich die Bandführung, allerdings scheint der Kunststoff relativ weich zu sein und Mißhandlungen übel zu nehmen, wie man am ersten Bild sehen kann:



Das zweite Laufwerk im Deck besitzt keine Aufnahmefunktion und hat dementsprechend keinen Löschkopf, dafür ist die Bandführung noch intakt:



lg Lukas
Viele Grüße
Lukas

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22

Montag, 23. Februar 2009, 23:37

So wie es aussieht sind die Löschköpfe bei vielen Herstellern zugekauft, die beim AKAI sehen fast gleich aus.

Diese Kunststoffbandführungen zersetzen sich gerne zerbrösen besonders bei kontakt mit ÖL und deine sehen schon etwas eingeölt aus.

App. wie hast du fotografiert mit Makro Objektiv ?

mfg

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23

Samstag, 28. Februar 2009, 09:37

Die Schäden an der Bandführung entstanden wohl dadurch, daß nach einem Defekt, bei dem das Kassettenfach nicht mehr zu öffnen war, der Besitzer mit Gewalt versuchte, die Kassette zu entnehmen. Ich bekam das Ding dann zur Reparatur. Hat übrigens wer eine Ahnung wo man für so ein 92er (?) Deck noch Andruckrollenassys bekommt? Die österreichische Marantzvertretung findet es nicht einmal notwendig auf Anfragen zu reagieren.

Die Fotos sind übrigens alle mit der Kompaktkamera meiner Frau entstanden, diese (die Kamera, nicht die Frau) besitzt eine Macrofunktion bei der kürzesten Brennweite. Durch die kurze Brennweite ist die Tiefenschärfe auch recht gut. Hätte man das mit meinen Analogkameras versucht, wäre der Aufwand unvergleichlich höher und das Ergebnis kaum besser. Nachteil ist nur der eingebaute Blitz der Kompakten, läßt sich zwar abschalten aber es existiert keine Buchse für einen externen Blitz, stört mich sehr.

Werde noch versuchen ein paar Köpfe zu portraitieren, die halten ja wenigstens still und beschweren sich hinterher nicht über die Ergebnisse.

Viele Grüße
Lukas

24

Samstag, 28. Februar 2009, 14:11

Moin, moin.

Das Bild mit dem Bandlauf finde ich interessant.
Allerdings ist die Biegung des Bandes hinter dem Löschkopf ja heftig.

Nun fehlt bei deiner Spiegelkassette ja der 2te Steg, links vom Löschkopf. Ich mutmaße mal, daß da der Winkel dann ähnlich heftig ist.

Offensichtlich kann man den Löschkopf in der Höhe wohl nicht anders einstellen.
Was hat sich der Hersteller bei so einer Eintauchtiefe gedacht?
Ich sehe da mit meinen ängstlichen Augen gleich unerhörte Reibung.
Was erschließt sich mir da nicht?

Viele Grüße, Arnulf.

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25

Samstag, 28. Februar 2009, 15:15

Ich glaube nicht, dass sich dir da irgendwas nicht erschließt. Die Eintauchtief der Köpfe ist meines Wissens nach genormt, diesen Knick werden daher alle Geräte verursachen, die einen Kopf an dieser Stelle haben. Löschkopf und A/W-Köpfe haben die gleiche Eintauchtiefe, so ist es glaube ich, auch vorgesehen.
Ich war übrigens auch durchaus erstaunt, wie sehr das Band hier malträtiert wird. Kopfabnutzung wird hier vermutlich zuerst an den Kopfkanten auftreten, bisher habe ich diesbezüglich aber noch nichts Besorgniserregendes feststellen müssen. Hoffe, das bleibt so.
Die Frage, die sich mir stellt, ist die, wie wichtig der Zapfen vor dem A/W-Kopf für den Azimut ist. Wenn der nur ein bißchen schief steht, zieht es das Band doch gleich etwas schräg über den Kopf, der Einfluß der Umlenkrollen scheint mir damit verglichen doch eher gering zu sein oder täusche ich mich da? Dazu kommt, daß dieser Stift nur einseitig aufgehängt ist, freitragende Konstruktion gewissermaßen. Wenn ordentlich Zug auf das Stiftchen kommt und der aus billigem, wenig festen Plastik besteht, könnte es ihn doch verbiegen. Über mögliche Folgen, wenn das kleine Ding erst mal Abnützungserscheinungen zeigt, will ich hier gar nicht sprechen. Liegt hier ein Grund für die schlechte Azimutkonstanz der Kassettengeräte?

Viele Grüße
Lukas
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Lukas

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26

Samstag, 28. Februar 2009, 19:47

Ich hab mir das noch mal beim AKAI angeschaut bei dem wird das band nicht über die Löschkopfkanten gezogen sondern liegt schön auf dem Kopfspiegel, beim AKAI ist der Kopfschlitten einstellbar und damit auch die Eintauchtiefe.

Ich hab mal bei meinem Testkassettendeck (AKAI GX-75) mal die maximale Eintauchtiefe ausprobiert dann geht das Band leicht über die Löschkopfkante aber so wie beim Luxman K-03 auf keinen Fall, ich finde das auch etwas heftig.

Auf dem Bild ohne Kassette sieht mann auch das die Kanten vom Löschkopf ziemlich eingelaufen sind !?

Die Eintauchtiefe vom R/P Kopf liegt je nach Laufwerk bei 3,2 - 3,5mm !

Also die stifte die Das Band in der Kassette führen sind eigentlich entsprechend dimensioniert und so grosser Zug kommt da auch nicht auf das band.

Aber das die Kassette einen nicht zu vernachlässigbaren Einfluss auf die Azimutkonstanz vom Band hat ist richtig, bei manchen Billigkassetten kann das schon zu unterschieden vom Azimut von A und B Seite kommen, das bemerkt mann allerdings nur wenn diese Kassette auf einem anderen Kassettendeck (zb. Singlekapstan) abgespielt wird.



mfg

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27

Sonntag, 1. März 2009, 12:34

Hallo Garlock,

du hast recht, die Eintauchtiefe des Löschkopfs beim K-03 scheint wirklich etwas zu groß zu sein. Der Vergleich macht sicher, hier mal der Bandlauf des AL-85:



Auch hier liegt das Band entsprechend der Kopfkrümmung am Spiegel an, vielleicht noch einmal der Vergleich zum K-03:



Obwohl so über den Daumen gepeilt, die AW-Köpfe eigentlich ziemlich gleich weit eintauchen, haben die L-Köpfe eine andere Höhe. Wie ich die Eintauchtiefe des L-Kopfes einstellen kann, weiß ich derzeit noch nicht, müßte das Laufwerk wieder einmal zerlegen. Wenn ich mich recht erinnere, ist aber eine separate Einstellung der Eintauchtiefen nicht vorgesehen. Na mal sehen, wird sicher noch ne Weile dauern, bis ich mich dieses Problems annehmen werde.

Viele Grüße
Lukas
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28

Sonntag, 1. März 2009, 21:23

Beim K03 scheint die Eintauchtiewfe allgemein etwas grösser am AW Kopf sieht mann das nicht gleich da der Weg zur Bandführung am Gehäuse weiter ist als beim Löschkopf .

mfg

29

Sonntag, 1. März 2009, 21:52

Moin.

Das sehe ich auch so. Der Kopfschlitten fährt insgesamt zu hoch.
Vielleicht gibt es ja einen Anschlag, den man justieren kann.
Lassen würde ich das auf Dauer nicht so. Irgendwas muss da gehen.

Werde mal versuchen bei mir ein ähnliches Bild zu machen. Der Vergleich hier so untereinander ist sehr interessant.

Viel Spaß.

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30

Freitag, 6. März 2009, 23:44

So, zurück zum eigentlichen Thema, es sollen ja Köpfe portraitiert werden. Ich habe vor längerer Zeit um kleines Geld ein ganzes Konvolut an Tonköpfen erstanden, nichts Hochwertiges aber vielleicht ist was Interessantes für euch dabei. Zuerst ein allerwelts Stereokombikopf von Alps, wie er vermutlich in vielen preiswerten Decks verbaut ist. Schön zu sehen immerhin die Kopfpakete, nicht ganz gleichmäßig in den beiden Kanälen links und rechts, was ich aber für verschmerzbar halte:





Diesen Kopf unbekannter Herkunft hielt ich zuerst für einen Löschkopf:



Ein Blick auf die Rückseite zeigt aber 3 Anschlusslitzen. Ich vermute daher, dass es sich um einen Kombikopf mit zwei unterschiedlichen Wicklungen für Aufnahme und Wiedergabe handelt (oder liege ich hier vollkommen schief?):



Folgendes Schmuckstück ist einer meiner Lieblinge: rostig schon im Katalog. Das Logo ist mir ja irgendwie vertraut, ich komm aber nicht drauf, von wem es ist:




Zum Schluss ein Blinkopf, entweder zum Angeben (so klein und schon 3 Köpfe...) oder als Bandführung gedacht:



Viele Grüße
Lukas
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Lukas