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211

Montag, 18. Dezember 2017, 09:52

Ich habe mir auch ein neues Spielzeug zugelegt, mit dem ich ein wenig besser um die Kurven komme:


Kannst Du mir verraten, was dieser "Schnabel" unter dem Scheinwerfer für einen Sinn hat? Hab' ich mich bei diesen BMW-Modellen schon öfters gefragt.


Das habe ich mich auch schon gefragt. Ich finde ihn Abgrund häßlich. Aber die Maschine fährt einfach gut. Der Schnabel soll wohl im Gelände den Fahrer vor allzuviel Dreck schützen. Einige bauen den auch ab. Von Fallert gibt es da eine schnabellose Maske. Aber man gewöhnt sich dran ......
meine Spielzeuge: Philips N4520, Akai GX635D, ASC 6004 und 5004, Lenco L75, Braun PS500, Marantz PM7200, Saba 9241 T+A t160, Elac EL160 u.a.

212

Montag, 18. Dezember 2017, 12:28

Hallo!

Mit einem passenden Loch darin, könnte der Schnabel auch als Getränkehalter dienen...

Gruß
Wolfgang

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213

Montag, 18. Dezember 2017, 15:36

Hallo!

Mit einem passenden Loch darin, könnte der Schnabel auch als Getränkehalter dienen...

Gruß
Wolfgang

Gute Idee !! :thumbsup: ! Werde ich im GS- Forum mal vorstellen !!! 8)
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214

Dienstag, 19. Dezember 2017, 08:53

Ich habe das Thema mal im GS- Forum losgetreten. Könnt ja mal bei der (teilweise sinnfreien !) Diskussion reinschauen !! Amüsant. So richtig weiß wohl keiner, welchen Sinn der Schnabel macht !! :D

Trööt: Wozu der Schnabel unter "Motorrad allgemein"
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215

Freitag, 22. Dezember 2017, 07:37

Der Schnabel ist m.E. die stilistische Intergration eines (bei Geländemaschinen üblich) hochgelegten vorderen Schutz"bleches" in die Gesamtlinie (Linie aus Sitzbank, Tank, Lampenmaske). Diese Linienführung ist seit den 90er Jahren bei vielen (geländegängigen) Motorrädern (sogen. Reiseenduros) anzutreffen. Auslöser des "Schnabeldesigns" war m.W. die Suzuki DR800. Damit wird der Maschine die Dynamik einer Geländesportmaschine verliehen. Ob man mit einer dicken GS tatsächlich offroad fahren kann, steht auf einem anderen Blatt. Schaut Euch einfach mal die Anbringung des forderen Fenders bei älteren GS-Modellen an. Man kann im Vergleich schön sehen, wie sich mit der Umgestaltung der Seitenlinie (Übergänge von Tank/Sitzbank/Lampenmaske) der "Schnabel" herausentwickelte. Da so eine dicke GS natürlich meist auf der Straße bewegt wird, muss auch eine fordere Radabdeckung her, die diesem Einsatzzweck gerecht wird. Ergo haben DR800, GS & Co. einen zweiten (niedrig angebrachten) Frontfender. Auch die Triumph Tiger hat diesen Schnabel. Bei Yamaha Tenere, Honda African Twin und KTM Adventure folgt man einem anderen Design-Ansatz.

Gruß
Peter
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216

Freitag, 22. Dezember 2017, 09:13

Schön ausformuliert !!!! Respekt !!!
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217

Freitag, 29. Dezember 2017, 18:56

Leider mit blödem Rechtschreibfehler: "fordere Radabdeckung " schreibt man natürlich nicht mit fffff sondern besser anders. :D
...und im Übrigen nicht "irgendwo" abgekupfert, wie "irgendwo" fälschlich behauptet wird, sondern auf eigenem "Kompost" gewachsen. Schliesslich hat man ja Augen im Kopp und hinter den selben spielt sich auch ein bischen was ab - da brauchts nicht unbedingt andere Quellen. Als ob ich nicht ohne fremde Hilfe klugscheissern könnte... ...ts ts ts... Können doch die Meisten, oder? ;)
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218

Samstag, 30. Dezember 2017, 08:03

Das "F" hatte ich bei der Übernahme des Artikels berichtigt. Nicht aufregen .... war ja wohl nur eine Einzelmeinung. Wie Forianer nun mal so sind .....
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219

Samstag, 17. Februar 2018, 16:38

Meiner einer 8)
Je oller.... :D

Gruß
Werner


was sich nicht umbauen lässt, ist kaputt! 8o

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220

Samstag, 17. Februar 2018, 16:46

Und noch mal in fast original, so für "alle Tage" :D Die CB fährt meine Frau :thumbsup:
Gruß
Werner


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221

Freitag, 13. April 2018, 22:50

Royal Enfield: Die indischen Nachbauten uralter englischer Einzylinder-Maschinen gehörten in den Motorrad-Jahrbüchern Ende der 1980er Jahre immer zu den billigsten Motorrädern überhaupt. Das damalige Stadardmodell "Bullet 350" mit 17 PS und nicht mehr ganz zeitgemäßen Daten wie 6-Volt-Elektrik und schwachen Trommelbremsen vorne und hinten, aber immerhin mit Viertaktmotor, kostete um 3.500 DM und damit kaum mehr als eine 250er MZ. Auf der Straße hat man damals aber trotzdem kaum eine gesehen. Der Ruf der Qualität war zweifelhaft, und das Händlernetz kaum erwähnenswert.

Seitdem haben die Preise kräftig angezogen. Die aktuelle Classic 500, auf 500 cm² und 27 PS erstarkt und natürlich umfassend modernisiert, schlägt inzwischen mit satten 5.700 € zu Buche und liegt damit preislich etwa gleichauf mit einer zweizylindrigen und deutlich kräftigeren Honda CB 500 F. Aber die klassische Optik findet scheinbar ihre zahlungswilligen Freunde.


Das ist zwar schon eine 500er, aber offenbar ein älteres Modell mit der altbekannten schwarzen Lackierung, Trommelbremsen an beiden Rädern und Vergaser.


Eine aktuelle Classic 500 mit Einspritzanlage und Scheibenbremsen. Die grüne Lackierung sieht stark aus, finde ich.


Ein besonderes Phänomen bei Enfield waren die Diesel-Ausführungen. Es gab mal welche direkt ab Hersteller, die mit einem italienischen Pumpenmotor ausgestattet waren. Die Produktion wurde nach wenigen Jahren wieder eingestellt, dafür werden aber von anderen Herstellern Enfield-Rahmen mit Dieselmotoren bestückt. Hier ist ein Modell der deutschen Manufaktur Sommer mit einem bayerischen Hatz-Dieselmotor zu sehen. Leistung: 11 PS, angegebene Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h. Also nur was für sehr gemütliche Fahrer.

Das aktuelle Sommer-Modell, bei dem der Rahmen nicht mehr von Enfield stammt (aber nach wie vor Tank und diverse Anbauteile), kostet fast 10.000 €.