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  • »The_Wayne« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 11. Februar 2015, 08:29

Wer macht wirklich noch Neuaufnahmen oder Resümee nach fast 11 Jahren BMF

Hallo Leute,

ich glaube das es so einen ähnlichen Thread schon gibt, konnte den aber durch Bemühen der Suchfuntkion nicht finden.

Der Grund für diesen Thread ist, dass ich schon längere Zeit feststelle, dass die meisten sich in den letzen 11 Jahren bei mir angesammelten HiFi-Geräte und auch die Bandmaschinen eigentlich nur noch rumstehen. Bei mit ist es ja so, dass ich im Gegensatz zu den meisten Anderen hier die Hochzeit der Bandmaschinen und Schallplatten gar nicht miterlebt habe und altersbedingt erst recht spät zu dem Hobby kam. Mit zarten 17 Jahren habe ich mich damals beim BMF angemeldet um Unterstützung für mein Uher 195 zu erhalten, die ich auch bekam. Hier ist mein erster Thread zu lesen. Die Uher ist auch heute noch in meinem Besitz aber seit damals nicht mehr gelaufen. Wenn ich mir heute meine ersten Beiträge so ansehe, habe ich damals teillweise ganz schönen Stuss geschrieben, aber das ist OK, die Erfahrung kommt erst mit der Zeit.

Zu dieser Zeit hatte ich mich fast zu einem analogen Hardliner entwickelt. Sämliche Aufnahmen habe ich auf Senkel oder Kassette getätigt und noch viel vom Radio aufgenommen. Auch im Videobereich wurde alles auf VHS aufgenommen, sogar viele Serien von der ersten zur letzen Episode. Die Kassetten stapeln sich heute noch bis zur Decke. Doch ich bin bequem geworden. Während ich früher noch unterwegs mit dem Walkman rumrannte und einen Koffer voll Kassetten im Auto hatte, nutze ich hier mittlweile mp3 oder ähnliches. Auch die Vorzüge eines digitalen Videorecorders möchte ich nicht mehr missen. Dazu kommt noch die Erkenntnis, dass gerade beim Tonband das Bandmaterial dermaßen teuer ist, so dass eine Aufnahme heute darauf eigentlich obsolet ist. Man kann sich das Material gleich im Laden kaufen, das ist billiger, als es von jemandem oder vom Radio zu überspielen. Auch sind VHS-Kassetten vergleichsweise teuer geworden, gerade im Vergleich zu modernen Medien wie Flash-Speicher, der geradezu lächerlich billig ist.
So kommt es, dass meine mittlerweile über 25 Bandmaschinen und nicht weniger zahlreichen Kassettendecks und VHS-Recorder nur noch Staub fangen. Trotzdem bereue ich aber nichts. Auch wenn viele meiner Geräte nicht mehr genutzt werden, ich liebe diesen alten Scheiß einfach und es kommt auch immer wieder was dazu, wenn auch schon lange keine Bandmaschinen mehr. Verkauft habe ich noch nichts, aber ich kann nicht sagen dass das so bleibt. Ich habe wenigstens die Gewissheit, dass die Gerätschaften, solange sie funktionstüchtig bleiben, keinen Wert mehr verlieren.

Wie ist das eigentlich bei euch? Wer macht noch Neuaufnahmen, vielleicht auch für's Archiv? Und wer ist nur noch hier weil er sich einmal damit beschäftigt hat und einem das Forum an's Herz gewachsen ist, so wie bei mir auch?
Grüße

Wayne

2

Mittwoch, 11. Februar 2015, 09:18

Hallo Wayne!

Antwort: ich...
Und zwar auf Wickel und CC.

Erst letzte Woche habe ich RaR-2014-Mitschnitte abgehört und teilweise auf CC
(ASC AS2000) aufgenommen. Schließlich wollen ca. 400 CC (150 gebrauchte und
250 neue) gefüllt werden.

Auf Tonband habe ich in diesem Jahr noch nicht aufgenommen. Da hatte sich
noch nichts angeboten, was lohnenswert gewesen wäre. In 2014 nahm ich mit
ASC AS6002S/AS6004S und Tandberg TD20A SE auf große Spulen auf. 18cm-Bänder
wurden mit ASC AS5002/AS5004 und RdL aufgenommen. Für meine Report´s nahm
ich neues Futter, je nach Anwendung, mit 1000 Pilot/C38/6000 Universal/4200RM/
4400RM auf.
Für alle drei Spulengrößen habe ich sowohl gutes gebrauchtes, als auch NOS Band-
material (BASF PES40/AGFA professional/Quantegy 457).

Gruß
Wolfgang

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3

Mittwoch, 11. Februar 2015, 10:50

Bei mir gab es nur einmal eine längere Unterbrechnung was die Aufnahmen auf Senkel bzw. Cassette angeht.
Zwischen 1991 und 1993 waren alle meine Bandgeräte eingepackt weil ich von Baden-Württemberg zurück nach Köln gezogen bin und kein Platz war um Geräte auf zustellen. Es wurde dann nur gelegentlich mal eins raus gezogen um mal das eine oder andere Band abzuhören.
Aber sonst habe ich immer Neuaufnahmen, ob vom Radio oder sonstiger Quelle gemacht.

Gruß Tom

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4

Mittwoch, 11. Februar 2015, 11:15

Und wer ist nur noch hier weil er sich einmal damit beschäftigt hat und einem das Forum an's Herz gewachsen ist, so wie bei mir auch?


Hallo Wayne,

bei mir definitiv letztes. Ich finde Bandmaschinen zwar noch interessant, und auch den "Haben wollen"-Drang bei einigen Geräten habe ich nie ganz abstellen können, aber das mit den Neuaufnahmen ist bei mir schon lange vorbei.

Richtig aktiv auf Tonband aufgenommen habe ich eigentlich nur bis in die Anfangszeit meines Studiums vor 20 Jahren, als meine Akai GX-636 DB noch mein Alltags-Musikgerät war und ich mir regelmäßig ausgeliehene CDs auf Tonband überspielt habe. Dann kam 1997 mein Mini-Disc-Rekorder (die Anschaffung war nicht zuletzt die Folge meines Ärgers mit schmierenden BASF-Bändern), und mit ihm das gefühlte Ende meiner aktiven Tonbandzeit. Heute ist mir Aufnehmen in Echtzeit einfach zu aufwendig. Vielleicht bespiele ich mir aus Nostalgiegründen mal irgendwann wieder ein oder zwei Bänder, aber dabei wird es dann wohl bleiben.

Gruß,
Timo

5

Mittwoch, 11. Februar 2015, 14:38

Ich mache fast jeden Tag Neuaufnahmen vom Radio,

wenn es auch dumm scheint, wenn auch die Radioqualität zu wünschen übrig läßt.

Lieblingssender BR-Klassik, ganze Werke landen seit Jahren auf gebrauchtem PER528 bzw LGR50.

Ich speichere mir die Sendungen auf Festplatte und stelle mir die Bänder selbst zusammen.

Z.B. Beethoven...4. Klavierkonzert dann die 4. Sinfonie.

Ich war nie Analogprediger, mir sind die Klassikaufnahmen ohne Knackser ehrlich lieber,

wenn sie auch Nachteile gegenüber dem Analogsound haben.

Bei mir geht es ums Sammeln als positive Art, den Tag rumzukriegen und um die Nutzung meiner Bandmaschinen sowieso.

Die machen nur Sinn, wenn sie nicht stauben, sondern etwas tun.

Werde in der nächsten Zeit viele Maschinen abschaffen und mich auf andere konzentrieren.

Aber zum Thema: Es macht mir sehr viel Spaß, im Nachtprogramm der ARD auf ein bestimmtes Stück mit einem bestimmten Orchester zu warten.

Wenn ich es erwische, gibt es ein freudiges Gefühl.

Deswegen nehme ich fast täglich auf.

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6

Mittwoch, 11. Februar 2015, 14:49

in der nächsten Zeit viele Maschinen abschaffen

da isser wieder, der Jagdinstinkt 8o
Tagesfavorit:
Pink Floyd - One Of These Days

Besser von vielem nichts zu wissen, als vorzugeben von allem was zu wissen.
Ich bin lernfähig aber nicht belehrbar.

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7

Mittwoch, 11. Februar 2015, 15:33

Da geht es mir ähnlich wie Ralf B, nur dass ich mich da eher auf's Internet eingeschossen habe, was das Radiohören betrifft, und der PC mittlerweile einen festen Platz an der Stereoanlage hat. 320kbit/s-mp3 sind durchaus akzeptabel, man muß ja nicht immer die Farbe hören, in der das Gras wächst :rolleyes: . Bei "Spotify" komme ich ohne Kassettenrecorder garnicht aus: scheinbar scannen sie "Gauner" die verbundenen Endgeräte nach Recording Software. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ich nach Beseitigung aller Links in der Schnellstartleiste und auf dem Desktop, die auf mein "Wavelab" verwiesen, nicht nur Spotify das Stottern abgewöhnen konnte, sondern auch, dass das "Wavelab" nicht mehr von Viren befallen wird...

Und so kommt es, dass für's Auto CD's gebrannt werden als Kopie des Inhalts meiner Kassetten, früher war es umgekehrt. So ändern sich die Zeiten... :D

Analog aufgenommene Grüsse 8)
Jochen
Ob ich Hellseher bin!? Logisch! Ausser im Dunkeln, da seh' ich nix... 8o

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8

Mittwoch, 11. Februar 2015, 15:39

Von mir ein klares JA - derzeit sogar wieder vermehrt
Im Wohnzimmer hab ich als optisches Schmuckstück die RT-707 stehen (empfinde ich als den schönsten Kleinspuler)
Darauf spiele ich Bänder ab, die ich im Musikzimmer mit der B77 (und vielleicht irgendwann mal wieder mit der X-2000R) bespielt habe.
Bänder werden mit Rock/Blues, usw. von LP/CD/flac/mp3 individuell zusammengestellt.
Ich benutze dabei ausschließlich neue Bänder (meist LPR35 aus neuster Prod.; seltener NOS Ware)
Das macht mir erstens riesen Spaß und bereitet mir zweitens beim Abhören nicht nur Ohren- sonder auch Augenschmaus
Ich war schon immer mehr Anwender denn Sammler
CC's hab ich vor vielen Jahren abgeschafft - reizt mich auch mangels Anwendungsmöglichkeit nicht mehr

Ein Tag ohne daß eine Bandmaschine läuft ist ein verlorener Tag :D
Viele Grüße
Jörg

aktuelle Geräte: Pioneer RT-707 / Revox B77 MKII (1/4 Spur) / ASC 6002 / Akai GX-77 / Uher Report 4200 Monitor, 4400 Monitor, 6000 Universal / Loewe Opta Optacord 416 / Revox B215 / Nakamichi CR4 / Kenwood KX-1100HX
hatte ich mal: Teac X-2000R / Sony TC-765 / Revox A77 / Philips N4416, N4418, N4510, N4420, N4506, N7150 / Grundig TS-945 / Akai GX-4000D

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9

Mittwoch, 11. Februar 2015, 20:22

Hallo in diesem Thread,

habe für Aufnahmen USB-Festplatte am Kabelreceiver (DVB-C), DAT-Rec., A 77 und B 77 zur Verfügung. Den Receiver benutze ich fast ausschließlich als Radio. Die Festplatte benutze ich, wenn ich zur Sendezeit nicht zu Hause bin (Zeitprogrammierung). Die B 77 läuft wenn ich dabei bin, der DAT-Rec. hat von mir einen Aufnahmestopp erhalten: Wenn Laufwerk irgendwann mal defekt, dann ist Schluß mit DAT, noch läuft er ?( ... Zeichne ähnlich wie Ralf vorwiegend Klassik auf.
Die A 77 (Halbspur, exzellent eingemessen) hat die Würde, eigene Live-Aufnahmen speichern zu dürfen (Choraufnahmen mit zwei Neumann Mikros). Falls die Aufnahmezeit voraussichtlich länger als 90 min. sein wird, kommt ein Laptop zum Einsatz, welcher über den DAT-Rec. im Source-Betrieb ( AD-Wandlung und Aussteuerung ), dann via S/PDIF - digitale Soundkarte mit USB - die Signale mit Audacity aufzeichnet.

Übrigens werkel ich gerade an einem neuen Mikro-Vorverstärker mit SSM 2019-Chips, der Alte ist schon über 25 Jahre alt (SSM 2015) ;)

Heribert

10

Mittwoch, 11. Februar 2015, 22:00

Ich nehme für mich interessante Sendungen aus dem Röhrenradio in der Musiktruhe auf. Es sind schon reichlich Bänder im Archiv. Kaum eines davon habe ich jemals bislang nochmals angehört. Ich fürchte, es ist Zeitverschwendung. Zumindest für mich.
Trotzdem machts Spaß.


Gruß
Tim
Gruß Tim

Kann nix und weiß nix. Macht auch nix. :whistling:

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11

Mittwoch, 11. Februar 2015, 22:52

Moin, moin,

da ich schon seit mehr als einigen Tagen Besitzer eines Computers bin und ich mich seit fast so langer Zeit kaum gegen mitgelieferte Soundkarten wehren kann, hätte ich durchaus die Möglichkeit digitale Aufnahmen jeder denkbaren Qualität zu machen. Außerdem stehen CD-Recorder und DAT-Recorder herum.
Benutzt wird nichts davon. Trotz, hin und wieder mal, gegenteiliger Vorsätze.

Tatsächlich bin ich sogar Besitzer von MP3s auf der Festplatte. Gespielt habe ich die noch nie. Mir fehlt die Haptik. Wenn ich Musik höre, will ich nicht auf Monitore starren, sondern auf gar nichts oder auf Booklets.

Daher laufen bei mir Cassette und Tonband als einzig aktuelle Aufnahme-Medien, wenn ich denn mal etwas aufnehme. Als Quellen fungiert der analoge Rindfunk (Live-Konzerte oder bestimmte Sendungen wie "Soundcheck" oder "Querköpfe") oder die Schallplatte. Wenn ich mir denn mal die Zeit zum Aufnehmen nehme.
Die Qualität? Die ist vom Radio in der Regel schlecht genug, dass ich nicht darüber nachdenken muss, ob ich die Maschine einmessen sollte. Der Aufnahme-Vorgang scheint mir bei der analogen einfacher.
Irgendwann werde ich mir mal wieder die Zeit nehmen, eigene Programme von Platten aufzunehmen. Und auch da spricht eigentlich nichts gegen das Bandgerät.

Das letzte Konzert habe ich vor einigen Wochen mit der PR 99 Mk. III aufzunehmen versucht. Am Ende habe ich gemerkt, die automatische Endabschaltung funktioniert nicht mehr. Seitdem fliegen viele kleine Bandschnipsel durch meinen Keller. Ob mit oder ohne: Sauber machen müsste ich sowieso.

Das wäre jetzt die Gelegenheit, eine andere Maschine an die Kabel zu hängen, die aus dem extra Aufnahme-Ausgang des T-9000 wachsen. Ein bischen Auswahl ist ja da. Auf diese Weise kommt immer mal wieder ein anderes Gerät zum Einsatz.

Verwenden tue ich übrigens, für solche Zwecke, "irgendwelches" gebrauchtes Band-Material. Meist 18cm-Bänder für umrum 50 Cent das Stück. Ist immer noch besser als die Radio-Qualität und sicher nicht relevant teurer als binärer Speicher. Und wahrscheinlich langlebiger.
Und wenn nicht? Wen interessierts! Andere Leute rauchen oder spielen mit Modell-Eisenbahnen.

Natürlich bietet sich inzwischen die Möglichkeit, per digitalem Radio an Material hoher Qualität zu kommen. Wenn denn in hoher Qualität gestreamt wird. In der Regel dürfte das Ausgangs-Material kaum "besser" sein als CD-Qualität. Denn wer sendet schon vom Master-Material.
Und bei welcher Produktion werden heute überhaupt die Möglichkeiten der CD (oder auch nur der Bandmaschine) ausgenutzt?
Also stellt sich die Frage, an welcher Stelle ich Musik "laden" könnte, die ich nicht besser von CD bekomme und für die gleichsam nicht die Qualität der Bandmaschine reicht. Bislang ist meine Antwort: an keiner.

Übrigens habe ich am Wochenende eine CD des niederländischen Labels STS gekauft. Das ist eine der Firmen, die darauf spezialisiert sind, sogenannte Test-CDs herzustellen.
Das originale Master-Band aus den fünfziger Jahren soll, so das Booklet, per Philips Pro12, bei 38cm/s, in die digitale Verarbeitung eingespielt worden sein. Wenn also heute noch Profis mit solch einem Schätzchen arbeiten, das älter ist als meine üblichen Werkel-Maschinen aus den 70ern und 80ern, dann denke ich, werden die meine eigene Restlaufzeit überleben. Zumindest solange bogencluasi noch im Forum ist und beim Überleben hilft. Andernfalls müsste der Stammtsich Nord für niels einen Bastelkoffer sponsoren. Eine Lösung wird's geben.

Tschüß, Matthias
Stapelbüttel von einem ganzen Haufen Quatsch

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12

Donnerstag, 12. Februar 2015, 07:52

Guten Morgen,

ist ja interessant, dass doch noch so viele Bandmaschinen und Co aktiv verwenden. Vielleicht muss ich auch mal wieder was aufnehmen, Bandmaterial wäre noch genug hier :).

Vielleicht bespiele ich mir aus Nostalgiegründen mal irgendwann wieder ein oder zwei Bänder, aber dabei wird es dann wohl bleiben.


Hast Du denn überhaupt noch ein Tonbandgerät :)? Die letzte Maschine an die ich mich erinnere, die Du gekauft hast, war doch eine Revox A77, von Hermann, oder? Die hat Dich aber, wie Deine TEAC wieder verlassen. Du hast doch später mal eine kleine Uher oder war es eine Grundig geschenkt bekommen, hast Du die noch?

Kaum eines davon habe ich jemals bislang nochmals angehört.


So ähnlich geht's mir auch. Mal abgesehen von ein paar Compilations die ich aufgenommen habe und die ab und zu auf Feiern laufen, habe ich das Meiste bisher nicht wieder angehört.


Ganz abgeschlossen habe ich ja mit den Bandmaschinen noch nicht. Es gibt doch noch ein paar Geräte die ich gerne hätte, wo ich aber warte, bis sie mir zufällig über den Weg laufen, z.B. hier im Forum, da ich die eBay-Preise nicht zahlen will.
Grüße

Wayne

13

Donnerstag, 12. Februar 2015, 08:53

Hallo!

Nachtrag zu meinem posting:

Und ja, ich höre mich immer wieder quer durch alle Tonträger, die ich habe.
Gerade liegt ein
UHER CR1601
auf dem Wohnzimmertisch und ertönt in Mono.
Wenn nicht das
UHER 22special
in Kombi mit einem gerade frisch restaurierten
BRAUN CSV13
in mein Ohr schalmeit.
Oder sich der PCS 5 "vordrängelt"...



Gruß
Wolfgang

14

Donnerstag, 12. Februar 2015, 10:00

Ein (für mich) Schlüsselgedanke ging mir heute morgen noch durch den Kopf:

Das Nochmal-und Wiederhören hängt (für mich) zum wesentlichen Teil davon ab, was ich aufnehme.

Wäre es Popmusik, die täglich gesendet wird, hätte es wenig Wert, für`ne Countrymucke habe ich CDs schneller bei der Hand.

Deswegen höre ich per Band "zeitlose" Musik wie Klassik oder Jazz, die man immer wieder in neuer Art hören kann,

die sich jedesmal auch anders interpretieren läßt, wo eigentlich für den phantasievollen Geist jedesmal ein neues Erlebnis entsteht.

Und in der Tat stehe ich dann sonntags früh auf und denke:

"Jetzt wäre ein wunderbarer Moment für die Achte von Bruckner".

Somit gehe ich gemütlich, kaffeetassenbeladen zum Regal und greife ganz gezielt zur Achten von Bruckner.

Und das ist nie langweilig.

Darin liegt für mich die Erklärung.

Ich würde nie am Sonntag auf meiner Festplatte stöbern wollen.

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15

Donnerstag, 12. Februar 2015, 11:12

Hast Du denn überhaupt noch ein Tonbandgerät :)? Die letzte Maschine an die ich mich erinnere, die Du gekauft hast, war doch eine Revox A77, von Hermann, oder? Die hat Dich aber, wie Deine TEAC wieder verlassen. Du hast doch später mal eine kleine Uher oder war es eine Grundig geschenkt bekommen, hast Du die noch?


Du hast es genau richtig in Erinnerung. Teac und Revox habe ich verkauft und hatte (und wollte) dann erst mal keine Bandgeräte mehr. Dann habe ich irgendwann ein TK 17 L mit Bändern geschenkt bekommen (oder sagen wir mal: im Tausch dagegen, daß ich dem Vorbesitzer eine private Aufnahme auf CD kopiert habe). Es gesellte sich über das Forum ein TK 19 L dazu, und dann kam ein Variocord 263 mit Halb- und Viertelspurkopfträger. Die Grundigs habe ich inzwischen weiterverschenkt, aber das Uher ist noch da und wird wohl auch bleiben.

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16

Donnerstag, 12. Februar 2015, 11:33

Hallo in die Runde,

arbeite seit Jahrzehnten mit Bandmaschinen und habe immer noch meine 18`er TDK Bänder die ich Anfang der 70`er Jahre aufgenommen habe. Damals war ich stolz auf meinen Großspuler, Akai GX 635 DB, den ich mir von meinem erarbeiteten Geld aus dem Nebenjob während des Studiums geleistet habe. Doch für die 26`er Spulen war das Geld nicht da.
Da die Quadrofonie, sprich CD4-Technik, damals (1970-1985) völlig an mir vorbeigrrauscht war, und viele HiFi`er damals stolz auf ihre neu erworbene Stereoanlage waren, war Quadro für den "Normalbürger" auch finanziell gesehen kein Thema.
Dieses Defizit habe ich nunmehr überwunden und mir eine Braun Quadroanlage mit den bekannten 1020`er Geräten zugelegt. Da die Braun- Entwickler vielleicht den "Braten" gerochen hatten, dass sich die Quadro-CD4-Technik vielleicht doch nicht durchsetzen würde, wurde ein von den Japanern entwickelter CD4-Demodulator in ein Braungehäuse eingebaut und ebenfalls ein CD4-fähiger Plattenspieler (PSQ 500) mit entsprechendem TA konzipiert, damit die CD4-LP`s wiedergegeben werden konnten. Was die Bandgeräte angeht, wurde hier für das TG 1000 ein Nachrüstsatz angeboten, der allerdings nur für die Wiedergabe konstruiert war. Diesen Nachrüstsatz musste man dann einbauen lassen.

Um dieses Dilemma, nicht aufnehmen zu können, bin ich dann vor Jahren auf eine Vierkanalmaschine (Teac A 3440) umgestiegen und habe diese in meine Braun-Anlage integriert.
Es mussten einige Adapter (DIN auf Chinch und umgekehrt) hergestellt werden. Wer sich auskennt, weiß, dass der Umgang mit diesen Adaptern richtig nervig und störungsanfällig ist, weil bei jedem Umstecken eine Verbindung herausrutscht oder irgend etwas im Wege ist und stört.
Aufgrund dieser Erfahrung habe ich total umgestellt; auf Geräte, die ausschließlich mit Chinch-Verbindungen arbeiten. Derzeit bin ich begeistert von meinem Pioneer Receiver QX 949. Hier ist wirklich alles, was man brauchen könnte integriert. Es lassen sich zwei Vierkanal-Bandmaschinen anschließen und betreiben, auch Überspielen in einer Richtung ist möglich. Er hat zwei Phonoeingänge und bietet mehrere Quadro- Umschaltvarianten und der CD4-Demodulator ist auch an Bord. Das einzige was fehlt, ist ein Vorverstärkerausgang, um auf andere Geräte zugreifen zu können. Für diesen Fall habe ich mir einen Adapter gebaut, der den Kopfhörerausgang verwendet.
Nunmehr ist es möglich meinem Hobby problemlos nachzugehen und ich bin eifrig dabei, meine CD4-LP`s auf 26`er Spulen zu archivieren und somit zu schonen. Was natürlich bei meinen beiden Großspulern visuell etwas gewöhnungsbedürftig ist, wenn man hier 18`er Spulen abspielt. Davon habe ich einiges an Original Vierkanalbändern diverser Interpreten aus den 70`er und 80`er Jahren. Hier suche ich auch eventuell Gleichgesinnte und vor allem Tauschpartner, um dieses Vierkanal Bandmaterial zu vervollständigen
Ich finde, es ist wirklich ein schönes Hobby mit Bandmaschinen zu arbeiten.

Gruß
Bebi(Bernd)

17

Donnerstag, 12. Februar 2015, 11:50

Ich brenne mir zwar immer noch viele CD-Rs mit eigenen Musikzusammenstellungen, aber seit einigen Jahren nehme ich auch wieder auf Kassette auf. Oft entscheide ich mich spontan, welches der beiden Medien ich verwende. Kommt es wirklich auf allerbeste Tonqualität an, dann ist die CD-R die erste Wahl. Aber wenn ich mal ein 45-minütiges Album habe (so etwas kaufe ich durchaus mal als Download, wenn die Vinylausgabe nicht zu bekommen oder zu teuer ist), dann wird es ganz oldschool auf eine 90er-Kassettenseite aufgenommen. Die digitale Version archiviere ich dann zwar auf Festplatte, aber gehört wird ausschließlich die Kassette, macht einfach viel mehr Spaß!

Ich habe im Laufe der Jahre festgestellt, dass trotz einiger schlechterer Erfahrungen die Kassette "mein" Aufnahmemedium ist. In meiner Kindheit, Jugend und als junger Erwachsener war sie das einzige Aufnahmemedium. Tonband hatte ich nie, mit Ausnahme von einem alten Telefunken magnetophon 201 in meiner Kindheit (40 Jahre her), das aber schon sehr schnell durch den ersten Kassettenrecorder ersetzt wurde. Und die digitale Aufnahme kam ja erst viel später (und war in den ersten Jahren auch noch nicht erschwinglich). Als Jugendlicher nahm ich viel vom Radio auf (einigen sagen "Schlagerrallye" und "Mal Sondock" sicher noch etwas), in meinem jungen Erwachsenenalter waren die CD-Verleihe sehr verbreitet, so dass ich günstig an komplette Alben herankam. Nur ließ die Tonqualität zeitweise sehr zu wünschen übrig, da die meisten meiner Kassettendecks nicht das Gelbe vom Ei waren.
Erst Anfang der 90er Jahre wurde hier meine Technik besser, aber je mehr Decks ich hatte, desto mehr andere Probleme gab es. Leider waren die Decks nicht unbedingt alle untereinander kompatibel, was den Azimut angeht (beispielsweise klang auf meinem Denon eine Kassette schlecht, die mit dem Akai aufgenommen wurde). Und es gab noch sehr viele alte Kassetten, die in den 80ern mit schlechteren Geräten aufgenommen wurden. Zum Schluss begannen einige meiner Decks dann auch zu leiern oder mitten in der Wiedergabe abzuschalten. Da war ich froh, als es endlich die digitale Aufnahmetechnik gab. Ich hatte ab 1998 den stationären CD-Recorder CDR-880 von Philips und war anfangs sehr begeistert. Bis dahin hatten sich ca. 450 Kassetten in gut 20 Jahren angesammelt, dieser Bestand wurde dann nach und nach verkleinert, bis alles noch interessante Material digitalisiert bzw. durch die Originalalben ersetzt war.

So gab es dann vier Jahre, in denen keine einzige Kassette mehr in meinem Besitz war. Eigentlich sollte das ja ein dauerhafter Abschied sein, aber das habe ich (natürlich) nicht durchgehalten. Ich vermisste das analoge Feeling der Kassetten dann doch. Außerdem erinnerte ich mich an ein paar wirklich gute Kassettendecks, die ich mal hatte. Und da gebrauchte Kassetten und Kassettendecks zu der Zeit gerade recht billig zu bekommen waren, startete ich Anfang 2007 einen Neuanfang. Erst mal mit einem kleinen Grundig-Toplader, der aber gar nicht mal so schlecht war! Das erste "große" Kassettendeck kam dann Mitte 2009 hinzu, und seitdem konnte ich mich auch noch weiter verbessern.

Ich nehme ausschließlich mit einem Yamaha K-560 auf (vor zwei Jahren generalüberholt), das ist das klanglich beste, das ich jemals gehört habe. Mit Dolby B. Leider ist dieses aber auch derzeit mein einziges noch voll funktionsfähiges Deck. Zwei weitere schöne Yamaha-Decks hatten im letzten Jahr ihre Funktion komplett aufgegeben, jetzt habe ich noch drei weitere Decks mit Teilfunktion. Zum Anhören meiner Kassetten (es sind wieder mehr als 200 Stück, Tendenz steigend) verwende ich derzeit meist ein Dual C822 oder auch ein weiteres (leider etwas verbasteltes) Yamaha K-560.
Bei den Kassetten bevorzuge ich gute gebrauchte Exemplare aus meiner "ursprünglichen" Kassettenzeit. Mit Maxell und TDK, bevorzugt aus der ersten Hälfte der 80er, mache ich schon mal gar nichts verkehrt. BASF hatte ich früher mehr als heute, denn damit kommt mein Yamaha nicht so gut klar. Aber einige bunte AGFA habe ich auch wieder, und je nach Erhaltungszustand klingen die auch gar nicht so übel.

Gerade in den letzten Wochen habe ich wieder vermehrt Kassetten gehört, der Spaßfaktor ist einfach viel höher als bei den Silberlingen!
Gruß
Michael

Kassetten-Wiedereinstieg 2007 nach längerer digitaler Phase


18

Donnerstag, 12. Februar 2015, 16:08

Ab und an nehme ich Jazz-Konzerte aus dem UKW-Radio auf. Die Sendungen werden auf DAT geparkt. Weil das aber zu einfach und kostengünstig wäre, wandern sie dann mit der B77 halbspur auf Senkel. Meist auf 9,5 cm/s, mitunter mit 19 cm/s.

Da tritt Klangqualität gegen Spaß an der Sache an und verliert.

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »niels« (12. Februar 2015, 16:14)


Beiträge: 213

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19

Donnerstag, 12. Februar 2015, 18:18

... klar, bei mir laufen neben Schallplatten und CD nur Tonband und Cassette. Und es wird immer noch mit diesen Medien aufgenommen. Jede Woche. Natürlich nur vom öffentlich-rechtlichen Radio. Über Kabel, Internet (128kBit) oder Kabel Digital (320kBit). Es hängt davon ab, wo ich gerade bin, da ich in Köln und Berlin lebe. Einslive vom WDR in Berlin geht nur via Kabel Digital und Radioeins vom RBB ist in Köln nur via Internet empfangbar. In der Qualität nehme ich nur minimale Unterschied war. Unbedeutend. Wird hier nicht diskutiert. Nur soviel - und das war ja im Forum schon mehrfach Gegenstand von Diskussionen: Qualität spielt heute keine Rolle mehr. Meine Aufnahmen von heute Nacht zeigten mir wieder einmal, wie es darum steht: Die Sendung wurde in Mono ausgestrahlt, sowohl über UKW wie über Internet. Der Wetterbericht davor war noch in Stereo. Meine Bescherde beim WDR will man weiterleiten. Die Frage ist nur: an wen? Toningenieure werden entlassen, bei einslive sind die schon seit 1998 verschwunden, vielleicht gibt es ja noch irgendeinen Techniker ...

An beiden Standorten steht je ein Tonbandgerät ständig in Bereitschaft, um meine programnierten Events aufzuzeichnen. Danach werden sie vom Band auf Cassette überspielt.



Hier mein Krempel in Berlin ... Die Anlage stammt aus meinem Büro in Köln, ergänzt durch je ein Tonbandgerät und Cassetten Deck, da ich immer jeweils zwei zuhause für Überspielungen hatte.



... und hier in Köln. Etwas kleiner geworden (links vom Tonbandgerät stand noch eins, darunter ein weiteres Tape Deck), da Cassetten und Bänder auch in Berlin gespielt werden wollen.

Jedes meiner vier Bandgeräte (TB & CC) läuft im Jahresdurchschnitt etwas über eine Stunde täglich. Ich bin Freiberufler. Wenn ich nicht unterwegs bin, ist Home Office angesagt. Dann läuft Musik. Neben den alten Bändern und Cassetten die neuen. In Köln ist die Anlage multiroom-fähig. Also höre ich Musik in vier Nebenräumen, oder im Hauptraum. Zu allen Tätigkeiten.

Hier die gerade fertig erstellte MC:



Unten wird gelistet, wann und wie oft die Cassette bereits gespielt wurde. Und man sieht: sie werden tatsächlich gespielt.

Es ist wie von Matthias in Beitrag 12 beschrieben: Es macht einfach Spaß. Es ist ein haptisches Erlebnis. Ich sitze den ganzen Tag am Rechner. Bin sein Knecht. Es ist so erholsam, um mal wieder etwas anderes zu tun. Knöpfe drücken, die Augen auf etwas anderes zu bewegen, sie neu in verschiedenen Distanzen zu fokusieren. Den Körper mit seinen Fähigkeiten zu nutzen. Natürlich gibt es iTunes. Da ist Musik abgespeichert. Ich höre es nicht. Selbst auf meinen mobiles befinden sich Musikdateien. Sie werden nicht gehört. Besitze dafür sogar richtig teuere Kopfhörer. Liegen ungenutzt im Schrank. Wenn ich unterwegs bin, will ich keine Musik mehr hören. Will Menschen zusehen. Ihre Stimmen hören. Will erleben, was um mich herum passiert. Im wirklichen Leben. Ich mag die Gräusche in den Städten und auf dem Land. Den Lärm. Ich bin Teil von etwas.

Auch ich rannte mit meinem ersten iPhone und Kopfhörer durch die Gegend. Wie ferngesteuert. Bis ich bemerkte, was ich alles verpaßte. Heute wird Musik nur noch in den eigenen vier Wänden gehört. Da klingt es am besten.

In diesem Sinne

Olaf
Olaf, der eher passiv seit Jahren hier mitliest und sich an den fachlichen Beiträgen über Tonbandgeräte erfreut

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Olllafff« (13. Februar 2015, 00:16) aus folgendem Grund: Austausch eines Photos


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20

Donnerstag, 12. Februar 2015, 18:54

Hallo Olaf,

schön mal wieder was von Dir zu hören / lesen.

Gruß nach wohin auch gerade immer

Frank
Tagesfavorit:
Pink Floyd - One Of These Days

Besser von vielem nichts zu wissen, als vorzugeben von allem was zu wissen.
Ich bin lernfähig aber nicht belehrbar.

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21

Donnerstag, 12. Februar 2015, 20:07

8o ...aber Hallo... ...natürlich bedampfe ich noch folierten Wickelrost - in allen seinen Darreichungsformen: Cassette, Band, VHS und sogar Video 8. Da habe ich überhaupt keine Hemmungen.
Dass mir die Aufnahmen auf einem niegelnagelneuen Band oder einer selten gewordenen "Reineisen"-Cassette natürlich etwas wert sein müssen, versteht sich von selbst. Leicht nachkäufliches Pop-Geraffel kommt da nicht drauf. Für sowas gibt es preiswertere Medien... Was die Einsatzgeschwindigkeit angeht, erlaube ich mir die Behauptung, in vielen Fällen mit dem "Steinzeitplunder" etwas schneller einsatzbereit zu sein. Während der PC noch bootet, um sich für die Internetradio-Aufnahme bereit zu machen, hat das Tapedeck bereits die ersten Takte vom UKW-Empfänger aufgezeichnet.
Es sind also nicht nur Nostalgie-Gründe, die mich in solchen Fällen in das reich gefüllte Lager mit neuen Compact-Kassetten greifen lässt.

Und wollen wir doch mal ehrlich sein: ...nur was richtig zelebriert werden muss und uns ein wenig Arbeit abverlangt, ist auch "was wert". Ich höre meine Bänder und Kassetten jedenfalls häufiger,
als zwei oder drei "prope-volle" Festplatten.

In diesem Sinne....

...magnetisierte Grüße

Peter
PeZett...spult auf SONSABAKATANPHITEAREVPIOBEOTELUHEBRATASGRUDOKTOSTOCOLISHAFERTESTECREAFOSASCSAN und ekelt sich vor Shamrock...

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22

Samstag, 14. Februar 2015, 21:19

Ich archiviere nur eigene Digitalaufnahmen von Konzerten nachträglich auf Kassetten. Radiomitschnitte werden mit Digitalrecordern aufgenommen und mit dem PC überarbeitet, dann auf USB-Sticks und Festplatten gespeichert und als Audio-CD oder DVD-Audio archiviert.

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23

Dienstag, 3. März 2015, 02:46

Nach langer Zeit nur lesender Teilnahme am Forum ein Hallo von mir....Hallo.

Definitiv: Ja, ich nehme immer noch neue Bänder auf.

Leider seltener, als mir lieb wäre aber doch regelmäßig. Der haben-wollen Faktor ist aber auch bei mir inzwischen fast gänzlich weg. Da gibt's nur ein oder zwei Ausnahmen, für die ich doch nochmal schwach werden könnte: M5 und M15.
Ansonsten bin ich jetzt schon seit Jahren mit meinen beiden 12ern glücklich. Die Dinger sind gute Arbeitstiere.
Wobei sie bei mir ja nicht Arbeiten sondern mir eher als Spielzeug dienen.
Da ich zwischenzeitlich eingesehen habe, dass zuviel Fernsehen abhängig und dumm macht und ich somit konsquent den Glotzkasten abgeschafft habe bleibt mir diese Zeit zum Musikhören und mich mit meinem Lieblingshobby zu beschäftigen.
Das Hobby ist ja, die (Audio-) Elektronik, passt von daher schon ganz gut zum Thema Tonband.

Liebe Grüße an alle,
David

PS: Vielleicht komm ich ja wieder öfter vorbei

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24

Mittwoch, 4. März 2015, 17:35

Bei mir laufen die M15A öfter am Tuner, um die seltenen Sendungen mitzuschneiden, wo niemand zwanghaft in die Titel reinsabbeln muß.

Ist was brauchbares dabei, kopiere ich den Titel dann raus.

Viele Internet-Sender lassen sich nicht zurückspulen, so kann man die Aufnahmen vom rechten Bandteller einfach zurückspulen und die Maschine dankt den Einsatz mit länger lebenden Kondensatoren! :thumbsup:

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25

Donnerstag, 19. März 2015, 20:30

Wer macht noch Neuaufnahmen, vielleicht auch für's Archiv?

Ich auch noch ;).
Interviews, die ich beruflich mache, kommen meist aus dem Tascam HD-P2 und wandern zum Bearbeiten in den Rechner; wenn dann alles verhackstückt und abgeschlossen ist, wandern sie zum einen auf eine große externe Festplatte (mit einem Doppel auf einer zweiten) und zusätzlich noch mit M10 oder M15A auf PER528 mit 19 cm/s. Vorn die saubergeschnittenen Ausschnitte, dahinter das komplette "rohe" Original.

Zum einen macht es Spaß :D, und dann bin ich vielleicht etwas manisch, seit mir vor langer Zeit mal eine Festplatte mit wichtigem Zeug abgeraucht war. Ich möchte das Gefühl haben, daß ich auch in 15 Jahren allenfalls von Problemen mit einer Tonbandmaschine daran gehindert werde, an die Sachen ranzukommen. Spätestens wenn man Leute interviewt, die irgendwann leider nicht mehr leben, möchte man die Sachen sicher wissen.

Manchmal nehme ich die M15A oder die Tascam BR-20 auch für "Mal-eben-schnell-Mitschnitte" aus dem Radio. Geht schneller, als einen Rechner aufzubauen und dranzuhängen.

Amateur
tonband nutze ich allerdings nur noch zum Hören, weil ich eine dreistellige Zahl Hörspielmitschnitte und einen Berg Sendungsmitschnitte noch aus den 90ern auf 18-cm-Spulen habe. Das zu digitalisieren, wäre eine riesige Asterei. Das Medium Amateurband an sich hat sich für Neuaufnahmen für mich überlebt (die Analogkassette auch fast) - vor allem auch, weil weder meine Bandmaterialien noch meine Geräte (Philips-Plastikbomber) der Profiabteilung auch nur entfernt das Wasser reichen könnten.

Heute nehme ich solche Hörspiele etc. für private Zwecke auf DAT auf. Auch weil ich mehrere Rekorder habe und nicht weiß, in welchem Raum (Keller, Schlafzimmer, Wohnzimmer?) ich gerade mal Lust habe, die Sachen zu hören. Und da überall DATs herumstehen, ist das praktischer, als permanent einen Rechner mit den Aufnahmen mit sich herumzuschleppen ;)... und irgendwie finde ich DAT, solange es funktioniert, nach wie vor irgendwie klasse: die Klangqualität von der CD, der schöne Komfort mit dem Echtzeit-Zählwerk und den Indizes und doch immer noch das wunderbare Bastel-Gefühl aus alten Analog-Kassetten-Zeiten :D

Und sogar ein Tascam CD-RW500 CD-Rekorder steht noch hier ;). An sich ein sehr schönes Gerät - aber die CD-Aufnehmerei damit hab ich seit bestimmt zehn Jahren nicht mehr groß gemacht...

Michael

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26

Sonntag, 29. März 2015, 22:34

Ich nehme meine Musik noch immer am Gürtel in Form eines Walkmans mit. Alleine schon die bemitleidenden Blicke meiner Mitmenschen sind es wert. Spätestens wenn mal jemand reinhören will fallen oft die Kinnladen runter. Die meisten meines Alters kennen die MC noch als Medium welches in den alten Schrabbelkisten, die wir noch als Kinder hatten, eher tonmäßig zerissen wurden. Meine Neuaufnahmen werden allerdings auf zwei RS-BX747 erstellt, gut eingemessen und vernünftig gepegelt klingen die dann doch etwas anders. :D
Ich höre allerdings auch mit einem Sony WM-D6C, der Kleine kann schon Dolby C und rockt bei Metal auf Metal erst richtig los. :thumbsup:

Gruß
Basti

27

Freitag, 3. April 2015, 18:23

Ich nehme auch noch auf Band auf (RMG SM 911, LPR 35).

Gruß

Wolfgang
Willi Studers Bastelkisten ;)

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28

Mittwoch, 8. April 2015, 13:16

Habe früher gerne Hitparaden mitgeschnitten, als man noch moderieren konnte und keine Musikstücke durch dummes reinplappern kastriert hat.

Aber heute sind alle Sender gleichgeschaltet (hatten wir schon einmal!), zu jeder Stunde laufen stets die gleichen aufgrund Faulheit gespeicherten Dateien mit Mehrfach-Kompremierung (Studio, Plattenfirma + Sender kompremieren) und immer weniger Leute sind bereit bei der Über-Berieselung sich teure und mies klingende Tonträger zu kaufen, von denen der allerkleinste Teil bei den Musikern und Komponisten ankommt.

Habe selbst mehrere M15A stehen und nutze diese kaum noch aufgrund dem Fehlen geeigneter (hörbarer) Programme.

Im Frankfurter Musik-Server sollen angeblich fast 800.000 Dateien auf Raid-Festplatten sein, aber gespielt werden immer nur die gleichen Dateien!

Früher gab es Playlisten in den Redaktionen und es war tabu, gelaufene Titel in den nächsten 2 Stunden zu wiederholen, die Platten wurden abgeholt und ins Archiv gebracht - aus, Ende.

Wöchentlich kamen rund 30-40 neue Singles, 10-15 neue Alben und man hatte zu tun.

Heute übernimmt man eine alte Playlist, tauscht 1-2 Titel aus und plärrt sein Programm runter, ohne Band oder Platte, selbst CDs sind extrem selten... ;(

Zum Glück hat man vor etwa 2 Jahren die Senderkette in der ARD modernisiert und mit Orban-Optimod's versehen. Seit dem hat sich die Musikqualität erheblich verbessert - bis auf die selbsternannten Schnellsprecher. :evil:
»Magnetophonliebhaber« hat folgendes Bild angehängt:
  • Orban Optimod FM 8200.JPG

29

Samstag, 11. April 2015, 19:17

Seit 2008 habe ich meine B77 und damit die erste Maschine, die ungefähr so tut, wie vom Hersteller seinerzeit beabsichtigt. Seither habe ich zwölf 26er-Bänder und acht 18er Bänder bespielt.
Zu den 9 oder 10 zur Erst- oder Wiederbespielung vorgesehenen Bändern habe ich heute meine Darklab-Lieferung von 5 weiteren LPR 35 Rochwickeln gestellt. An anderer Stelle wurde im Forum über das Wohlergehen von Pyral spekuliert, daher dieser "Panikkauf". Ich kann mich nicht zu den großen Stützen der Magnetbandproduzenten und deren Vertreibern zählen.

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

30

Samstag, 11. April 2015, 22:17

Hallo in die Runde,
auch ich nehme gelegentlich noch auf,von UKW,leliehenen CDs und LPs,meistens auf Royal de luxe,gelegentlich auf Report 4200-L,manchmal auch CC.
Sehr viel öfter spiele ich aber vorhandene Bänder ab.Viele Grüße
Ralf